Ausschreibung zur Teilnahme an einem Expert:innenrat für das Projekt “ISA KipsFam”

Mit Unterstützung der Auridis Stiftung und der Medical School Hamburg setzt der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. bis zum 31.12.2026 das Projekt „ISA KipsFam – Intersektorale Angebote für Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien um“. Ziel ist es, Familien, in denen Eltern(teile) psychisch und/oder suchtbelastet sind, besser zu unterstützen. Dafür werden neue, sektorenübergreifende Angebote gemeinsam von Fachkräften aus unterschiedlichen Sektoren (z. B. Kinder- und Jugendhilfe und Erwachsenenpsychiatrie) entwickelt.

Zur Unterstützung des Projektes suchen wir betroffene Eltern und erwachsene Kinder von psychisch bzw. suchtbelasteten Eltern, die ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven im Rahmen eines Expert:innenrates aktiv einbringen wollen. Dabei übernimmt der Expert:innenrat folgende Aufgaben:

  • Der Expert:innenrat wird in der gesamten Entwicklung und Umsetzung des Projektes informiert (z. B. über Verteiler, digitale Treffen oder Vor-Ort-Austausch einmal im Quartal).
  • Der Expert:innenrat wird aktiv beim Monitoring und der Projektevaluation des Projektes einbezogen.
  • Mitglieder des Expert:innenrates werden bei Veranstaltungen des Projektes beteiligt.
  • Der Expert:innenrat unterstützt die am Projekt beteiligten Fachkräfte aus der Praxis bei der Entwicklung von sektorübergreifenden Angeboten durch Beratung.
  • Der Expert:innenrat unterstützt das Projekt bei der Konzipierung und Erprobung der entwickelten Angebote sowie bei der Umsetzung der sektorübergreifenden Angebote auf institutioneller und sektoraler Ebene durch Beratung.
  • Der Expert:innenrat wird bei der Erstellung von Produkten und Handbüchern beteiligt.

Die konkreten Arbeitsweisen des Expert:innenrates werden auf einer konstituierenden Sitzung besprochen und gemeinsam abgestimmt. Zudem werden Reisekosten übernommen und eine Anerkennungspauschale (Tagessätze á 50 Euro) vergütet. 

Sollten Sie Interesse haben sich am Expert:innenrat zu beteiligen, melden Sie sich mit einem kurzen Motivationsschreiben (maximal zwei Seiten) mit Angaben Ihrer Kontaktdaten unter lv@sozialpsychiatrie-mv.de

Zudem stehen wir auch für weitere Fragen zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung! Ihre Erfahrungen helfen dabei, die tatsächlichen Bedarfe betroffener Familien sichtbar zu machen.

Alle Informationen zum weiterleiten und teilen finden Sie hier:

Fachtagung “Einbeziehung von Menschen mit gelebter Erfahrung – Psychische Störungen und Demenz” am 25. und 26.09.2025 in Rostock

Partizipativ zu forschen heißt, Menschen mit gelebter Erfahrung als aktive Partner in den Forschungsprozess einzubeziehen. Am 25. und 26.09.2025 lädt die Universitätsmedizin Rostock nationale und internationale Expert*innen in Rostock zusammen, um ihre Perspektiven in Vorträgen, Diskussionen und Workshops zu teilen. Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen sollen Chancen erkannt, Herausforderungen benannt und Wege für gelingende partizipative Forschung entwickelt werden. Darüber hinaus werden die aktuellen Erfahrungen des „Patientenbeirates für partizipative Forschung MV“ (kurz PART-Projekt) der Universitätsmedizin Rostock vorgestellt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Videovorlesungsreihe Anthropologische Psychiatrie “Seelische Not von jungen Menschen”

An der Universitätsmedizin Hamburg-Eppendorf veranstaltet Thomas Bock jährlich eine Vorlesungsreihe zur Anthropologischen Psychiatrie mit verschiedenen Schwerpunkten. Ziel der Vorlesungsreihe ist, ein menschliches Bild von psychischen Erkrankungen zu vermitteln, sie nicht auf die Abweichung von Normen oder die Folge entgleister Transmitter zu reduzieren. Anlässlich der COVID-19-Pandemie findet seit 2020 die Vorlesungsreihe in digitaler Form statt. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Universität Hamburg mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Irre menschlich Hamburg e.V. und psychenet. Dabei engagieren sich zahlreiche Expert*innen und Psychiatrieerfahrene sowie Angehörige.

Unter dem Motto „Seelische Not von jungen Menschen“ geht Thomas Bock im Sommersemester 2025 mit Angehörigen, Psychiatrie-Erfahrenen und Praktiker*innen in den Austausch über die psychische Situation von Kindern und Jugendlichen und ihre seelische Not im Zusammenhang mit ADHS, Long Covid und anderen Corona-Langzeitfolgen sowie im Umgang mit der Wechselwirkung von Psychose und Sucht.

Angst von Kindern und Jugendlichen um die Welt – Aufgabe der Psychiatrie?

Mit Prof. Dr. Thomas Bock, Dr. Anne Kaman, Olaf Neumann und Simon Schultheiss

Kinder und Jugendlichen geht es zwar seelisch besser als direkt nach Corona; doch deutlich schlechter als vorher. Die Sorgen um die Welt, Krisen und Kriege haben explizit zugenommen. Politisch kann dieses Ergebnis der aktuellen COPSY-Studie (Corona und Psyche) nicht wirklich überraschen. Gleichzeitig erschreckt es: Die seelische Gesundheit, das innere Gleichgewicht, der innere Frieden der nächsten Generationen sind nicht irgendwann bedroht, sondern jetzt! Wer ist mehr, wer weniger betroffen? Welche Risiko- und welche Schutzfaktoren gibt es? Was folgt daraus – für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Familie, Schule, Gesellschaft und Politik? Dr. Anne Kaman (wiss. Mitarbeiterin, Kinder- und Jugendpsychiatrie UKE) berichtet von den Ergebnissen, der Geschichte und den Konsequenzen der Studie. Simon Schultheiss (Irre menschlich Hamburg) schildert seine persönliche Erfahrung mit der Wechselwirkung von äußerer und innerer Welt sowie von der Herausforderung, so etwas wie Stigma-Resistenz zu entwickeln (z.B. Zu-sich-stehen-Gruppen), Olaf Neumann seine Sicht als Pflegeleiter einer Adoleszentenstation auf politische Bedrohung und Stigma-Risiko.

Warum hört das nicht auf? Long Covid und andere Corona-Langzeitfolgen

Mit Prof. Dr. Thomas Bock, Prof. Dr. Michael Stark und Jennifer Nielsen

COVID macht Jugendlichen nicht mehr soviel Angst, ist politisch im Hintergrund, von anderen Krisen abgelöst worden. Doch die sozialen Folgen wirken nach, ebenso wie die damalige Spaltung der Gesellschaft. Schwierigkeiten der Verständigung gibt es auch bei Long Covid. Da sei „keine psychische Erkrankung“! Was aber dann? Warum wirken manche Infektionen in Autoimmun-Reaktionen lange nach, andere nicht? Was bedeutet es, so lahm gelegt zu sein? Wie kränkend und stigmatisierend wirkt die übliche Reaktion der Medizin? Was hilft wirklich? Welche Forschung tut not? Und was hat das Ganze mit dem Zustand der Welt zu tun? Ein Gespräch mit Prof. Michael Stark – Facharzt, Forscher, Therapeut für chronische Erschöpfungskrankheiten, der aus der Sozialpsychiatrie kommt – und Jennifer Nielsen; sie ist krankheitserfahren und mit dieser Erfahrung Angestellte im Fatigue Zentrum.

Henne oder Ei? Wechselwirkung von Psychose und Sucht

Mit Prof. Dr. Thomas Bock, Marion Ryan, Amon Barth und Dr. Aljosha Deen

Werden Psychosen durch Drogen ausgelöst? Oder sind Drogen, ein Versuch, sich abzudichten gegen präpsychotische Durchlässigkeit? Wie facettenreich ist diese Wechselwirkung? Was hilft? Was bringt den Wendepunkt im Leben – auch jenseits des Hilfesystems? Welche Rolle spielen Spiritualität, neue Lebensaufgaben, Beziehungen? Und jenseits von „Henne oder Ei?“: Wie lebt die Henne? – Wie wird das Hilfesystem erlebt? Wie akzeptierend und niedrigschwellig kann/muss Hilfe sein? Wie überwinden wir die Trennung der Behandlungsstrukturen nachhaltig? Wie erreichen wir auch die, die über die Doppelerfahrung wohnungslos werden? Ein trialogisches Gespräch von Thomas Bock mit Dr. Aljosha Deen (Oberarzt Asklepios Klinik Nord), Marion Ryan (Angehörige), Amon Barth (Autor)

ADHS – Viel Aufmerksamkeit für ein Defizit!

Mit Prof. Dr. Thomas Bock, Dr. Astrid Neuy-Lobkowicz, PD Dr. Daniel Schöttle und Dr. Johannes Streif

Den „Zappelphilipp“ hat der Frankfurter Arzt Heinrich Hoffmann bereits 1844 erfunden. Nun sprechen wir von „Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität“. Wie groß ist das Risiko, ein komplexes familiäres, schulisches, psychotherapeutisches, kulturelles Problem auf eine psychiatrische Intervention zu reduzieren? Aktuell gibt es eine große Aufmerksamkeit für dieses „Defizit“ – aber ist es überhaupt immer eins? Bedeutet das Selbstverständnis als „neurodivers“ einen kulturellen Fortschritt in Richtung Emanzipation oder im Gegenteil einen biologischen Reduktionismus? – Auf der einen Seite gibt es eine Überidentifikation mit der Diagnose (z.B. in den sozialen Medien), auf der anderen Seite wird eine Unterversorgung konstatiert – wie passt das zusammen? Wie unterscheiden sich Symptomatik und therapeutische Konsequenzen bei Jungen und Mädchen, Jugendlichen und Erwachsenen? Welche Rolle spielt die Selbstmedikation mit Drogen? Welche Rolle spielen die Angehörigen? Mehr Bewegung oder mehr Ritalin – wieviel Spielraum bleibt? Was kann eine ganzheitliche Behandlung aussehen? Wo und wie kann jede/r für sich Klärung finden?

Ein Gespräch mit dem selbst erfahrenen Psychologen Dr. Johannes Streif (Sprecher von ADHS Deutschland), mit PD Dr. Daniel Schöttle (Chefarzt Asklepios Klinikum Harburg) und mit Dr. med. Astrid Neuy-Lobkowicz (Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie und zugleich Mutter und selbst erfahren).

Was folgt? Ein trialogischer Rückblick

Mit Prof. Dr. Thomas Bock, Marion Ryan, Gwen Schulz und Dr. Sabine Schütze

Wenn Jugendliche ihre seelisch Not gesellschaftliche begründen, ist das alarmierend und ermutigend zugleich. Doch was folgt? Wenn die Unruhe zunimmt, Corona nicht aufhört und Corona-Folgen nachwirken, wer ist zuständig? Wenn es beim Thema ADHS gleichzeitig zu hohe und zu niedrige Schwellen gibt, was folgt daraus? Wenn Psychose und Sucht nicht nur in Wechselwirkung stehen, sondern es dahinter auch um sehr reale soziale Konflikte und oft auch umprekäre Lebensbedingungen geht, wer zieht therapeutische, wer politische Konsequenzen? Wenn Symptome überdauern, wieviel Geduld haben wir? Wenn sich Menschen nicht als krank, sondern divers verstehen, hat das emanzipatorische oder resignative Bedeutung?

Netzwerktreffen aller Genesungsbegleiter*innen aus Mecklenburg-Vorpommern am 17. Oktober 2025 in Rostock

Am 17. Oktober 2025 lädt der Verei EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e.V. laden zum 1. landesweiten Netzwerktreffen der Genesungsbegleiter*innen in Mecklenburg-Vorpommern ein. Das Netzwerktreffen bietet Ihnen praxisnahe Einblicke in die Arbeit der Genesungsbegleiter*innen. Im Rahmen der Veranstaltung erfahren die Teilnehmer*innen:

  • welchen Mehrwert Genesungsbegleiter/innen in Teams und Einrichtungen einbringen,
  • wie Zusammenarbeit auf Augenhöhe gelingen kann,
  • welche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Integration wichtig sind,
  • und wie Sie als Arbeitgeber*innen, Fachkraft oder Interessierte/r konkret profitieren können.

Die kostenlose Veranstaltung richtet sich für Arbeitgeber*innen, Fachkräfte aus der psychiatrischen und psychosozialen Praxis sowie für alle Interessierte. Die Veranstaltung findet in der Volkshochschule Rostock, Am Kabutzenhof 20a, 18057 in Rostock statt.

Weitere Informationen finden Sie hier im Flyer:

Kostenloser Fachtag „Und wo bleibe ich? Leben mit einem seelisch erkrankten Angehörigen“ am 24. September 2025 in Parchim

Am 24. September 2025 findet in Parchim ein Fachtag zur seelischen Gesundheit statt. Unter dem Motto „Und wo bleibe ich? – Leben mit einem seelisch erkrankten Angehörigen“ beschäftigt sich der Fachtag mit der Situation der Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Anmeldungen sind bis zum 29.08.2025 bei Kathrin.Eisentraut@Kreis-LUP.de möglich.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier:

Online-Fortbildung Wirksamkeitsprüfung nach SGB IX: Rechte und Pflichten der Leistungsträger und -erbringer am 09. Juli 2025

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Die Wirksamkeitsprüfung nach SGB IX ist ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung in der Rehabilitation und Teilhabe. Sie dient dazu, die Effektivität und Effizienz von Leistungen und Maßnahmen zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen angemessen berücksichtigt werden.

Leistungsträger und -erbringer spielen eine zentrale Rolle bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Wirksamkeitsprüfungen. Bis heute gehört die Wirksamkeitsprüfung zu den umstrittensten Themen in der Eingliederungshilfe. So besteht immer noch Unstimmigkeit beim Begriff der Wirksamkeit und bei der konkreten Ausgestaltung der Wirksamkeitsprüfung zwischen Leistungsträgern und -erbringern.

Das Seminar gibt einen Überblick über die gesetzlichen Grundlagen der Wirksamkeitsprüfung. Zudem werden Optionen aufgezeigt wie die gesetzlichen Anforderungen bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Wirksamkeitsprüfungen umgesetzt werden können und was es dabei zu beachten gibt.

Die Online-Fortbildung richtet sich an alle interessierten Mitarbeitenden aus dem Bereich der Eingliederungshilfe. Die Teilnehmer*innen sollten Vorkenntnisse zum Bundesteilhabegesetz und Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen mitbringen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Auftaktveranstaltung ISA KipsFam am 08. Juli 2025 in Rostock

Um die intersektorale Angebotsentwicklung für Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien in Mecklenburg-Vorpommern voranzutreiben, lädt die Landesfachstelle: KipsFam am 08. Juli 2025 in Rostock zur Auftaktveranstaltung ISA KipsFam ein. Die Veranstaltung möchte aufzeigen, wie sektorübergreifende und multiprofessionelle Angebote für Kinder und Jugendliche aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien mit regionalen Akteur*innen aus Mecklenburg-Vorpommern entwickelt werden können, die auf die Bedarfe aller Familienmitglieder abgestimmt ist. Wie das gelingen kann, welche Faktoren es braucht und welche Hindernisse im Blick behalten werden müssen, will die Landesfachstelle: KipsFam mit den Teilnehmer*innen diskutieren und zusammentragen.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Nächstes Treffen der Landesarbeitsgruppe Partizipation Mecklenburg-Vorpommern am 11. Juni 2025

Bei der Entwicklung, Planung und Evaluation von psychiatrischen und psychosozialen Behandlungs- und Unterstützungsangeboten hat in den letzten Jahren die partizipative Einbeziehung von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch Selbsthilfeinitiativen und -bewegungen, durch zunehmende Forschungsaktivitäten sowie durch gesetzliche Reformprozesse wie die UN-Behindertenrechtskonvention und das Bundesteilhabegesetz an Bedeutung gewonnen.

Gerade durch das Bundesteilhabegesetz wurde die gesetzlich verpflichtende Grundlage für Leistungsträger und Leistungserbringer geschaffen, Menschen mit psychischen Erkrankungen oder mit anderen Behinderungen aktiv und auf gleicher Augenhöhe in die Planung, Durchführung und Evaluation von psychiatrischen und psychosozialen Unterstützungsangeboten einzubeziehen. Zudem ist die partizipative Beteiligung von Menschen mit psychischen Erkrankungen eng mit den Konzepten von Empowerment und Recovery verbunden.

Um die aktive Beteiligung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung sowie die Implementierung von Angeboten des Peer Supportes in Mecklenburg-Vorpommern zu fördern, entwickelten der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V., der Verein EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e.V. und das Diakoniewerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. die Initiative der Landesarbeitsgruppe Partizipation Mecklenburg-Vorpommern, welche gemeinsam mit anderen interessierten Kooperationspartner*innen und Verbänden umgesetzt wird.

Am 11. Juni 2025 findet im Café Marat, Peter Weiß Haus, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock das nächste Treffen der Landesarbeitsgruppe Partizipation statt. Die Teilnahme ist kostenlos und sowohl in digitaler Form als auch in Präsenzform möglich. Interessierte Personen, Mitarbeiter*innen aus der psychiatrischen Versorgung, Psychiatrieerfahrene und Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen sind eingeladen, sich am Austausch innerhalb der Landesarbeitsgruppe zu beteiligen.

Die Einladung mit der Tagesordnung und den Informationen für die Anmeldung finden Sie hier:

Weitere Informationen zur Initiative der Landesarbeitsgruppe Partizipation Mecklenburg-Vorpommern können Sie hier einsehen.

Videorückblick Festveranstaltung und Fachtagung zum 30jährigen Jubiläum des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Am 14. Mai 2025 feierte der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin sein 30. Jubiläum. Gegründet 1995 in Schwerin, fördert der Verband bis heute das Recht von Menschen mit psychischen Erkrankungen auf eine angemessene Versorgung und gesellschaftliche Teilhabe. Anlässlich des Jubiläums fand am 15. Mai die diesjährige Fachtagung des Verbandes unter dem Titel “Kooperation und kooperative Behandlungs-, Rehabilitation- und Unterstützungsformen in der psychiatrischen Versorgung: Perspektiven nach 50 Jahren Psychiatrie-Enquete“ in der IHK zu Schwerin statt.

Ein Videorückblick der Veranstaltung kann hier unter Aktuelles im internen Mitgliederbereich des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. angesehen werden.

Aktionstag “Wald macht gesund – Wald zum Wohl!” am 13. Juni 2025 im Kulturpark Neubrandenburg

Rund 17,8 Millionen Erwachsene und etwa 2,1 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden unter psychischen Belastungen – mit oft schwerwiegenden Folgen für Familie, Freizeit und Beruf. Umso wichtiger ist es, dass das psychische Wohlbefinden durch breit angelegte Angebote gefördert und Erkrankungen vorgebeugt wird. Schließlich wird seelische Gesundheit zunehmend als zentrales Menschenrecht anerkannt.

Mit einer Waldfläche von 0,14 Hektar pro Einwohner:in hält Mecklenburg-Vorpommern dafür eine ideale Ressource bereit. Denn Natur kann heilen:

Zahlreiche Studien belegen, dass allein der Besuch von Waldlandschaften positive Gefühle ankurbeln und negative Gedanken vertreiben kann. Im Grünen fühlen wir uns weniger gestresst und tatkräftiger. Die besonderen Sinneseindrücke für Auge, Ohr und Nase setzen Erholungsprozesse im Körper in Gang und sind so in keiner anderen Umgebung zu finden. Wir können wandern, laufen, radeln oder klettern – Körper und Geist durch Aktivitäten im Freien etwas Gutes tun. Auch die Beschwerden von psychisch belasteten Personen lassen sich in der Natur deutlich lindern. Es lohnt also, unsere Natur zu schützen und einen bewussteren Blick in unsere Wälder zu werfen – für das Klima und unsere Gesundheit.

Und genau das wollen wir am 13. Juni 2025 im Kulturpark Neubrandenburg zwischen 10:00 bis 14:00 Uhr mit zahlreichen Aktivitäten und Stationen für Kinder und Familien erlebbar machen.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier: