Fachtag „Natürliche Kraftquellen entdecken – Natur & psychische Gesundheit“ zum Tag des Baumes am 25. April 2025 in Neubrandenburg

Rund 17,8 Millionen Erwachsene und etwa 2,1 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden unter psychischen Belastungen – mit oft schwerwiegenden Folgen für Familie, Freizeit und Beruf. Umso wichtiger ist es, dass das psychische Wohlbefinden durch breit angelegte Angebote gefördert und Erkrankungen vorgebeugt wird.

Mit einer Waldfläche von 0,14 Hektar pro Einwohner*in hält Mecklenburg-Vorpommern dafür eine ideale Ressource bereit. Denn Natur kann heilen: Zahlreiche Studien belegen, dass allein der Besuch von Waldlandschaften positive Gefühle ankurbeln und negative Gedanken vertreiben kann. Auch die Beschwerden von psychisch belasteten Personen lassen sich in der Natur deutlich lindern. Es lohnt also, unsere Natur zu schützen und einen bewussteren Blick in unsere Wälder zu werfen – für das Klima und unsere Gesundheit.

Seit 2023 veranstalten der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und die Landesforst Mecklenburg-Vorpommern die jährlich wiederkehrende Veranstaltung Mein Herz schlägt für den Wald rund um den Tag des Baumes im April und in unterschiedlichen Regionen des Landes.

Im Rahmen dieser Aktion findet am 25. April 2025 an der Hochschule Neubrandenburg unter dem Motto „Natürliche Kraftquellen entdecken – Natur & psychische Gesundheit“ ein Fachtag statt. Neben Vorträgen rund um das Thema Wald, Natur und psychische Gesundheit können die Teilnehmer*innen in Workshops sich mit den Möglichkeiten des Waldes zur Stressbewältigung und Verbesserung der eigenen Resilienz aber auch zur Therapie bei psychischen Erkrankungen auseinandersetzen.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier:

Save The Date: Aktionswoche Suchtprävention und seelische Gesundheit vom 9. bis 12. September 2025 in Rostock

Im September finden seit 1992 in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock jährlich die Aktionswochen Suchtprävention und seelische Gesundheit statt.

In diesem Jahr liegt der Focus auf Themen wie Auswirkungen von Drogensucht auf die frühkindliche Entwicklung, aktuelle Entwicklungen im Kontext der Cannabislegalisierung, Depression sowie Suizidprävention und Krisenintervention.

Die Rostocker Aktionswoche wird vom Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit den Vertreter*innen der regionalen Versorgungsstrukturen sowie weiteren Akteur*innen und freien Trägern organisiert. Zudem wird die Aktionswoche von mehreren Kunstausstellungen begleitet, die an verschiedenen Orten, wie Atrium Rostocker Hof, Rostocker Universitätskirche, Stadtbibliothek und Gesundheitsamt zu sehen sein werden.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter anderem hier:

Neue Ausgabe des Newsletters der Landesfachstelle: KipsFam

Welche Hilfen gibt es in Mecklenburg-Vorpommern für Familien, in denen die Eltern psychisch krank sind oder an einer Suchterkrankung leiden? Wie entwickelt sich die Versorgungslandschaft im Bundesland mit der Zeit? Was fehlt? Das wollen wir herausfinden. Schon 2019 hat das Institut für Sozialpsychiatrie MV e. V. alle spezifischen Angebote in MV erfasst. 2021 und 2023 folgten weitere Erhebungen durch unser Team. Am 19. Februar ist der neue Durchgang gestartet. Bis zum 31. März erfassen wir Angebote in MV, die explizit die Lebenssituation von Kindern aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien in den Fokus stellen. Alle Angebote machen wir nach Abschluss der Online-Umfrage auf unserer Homepage sichtbar. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und bedanken uns schon jetzt bei allen, die sich an der Erfassung beteiligen!

Die BlickPost können sie hier frei herunterladen und abonnieren.

Veranstaltung (Psychische) Gesundheit fördern – Arbeitskraft sichern und erhalten am 11. November 2024 in Greifswald

Die Förderung der psychischen Gesundheit von Mitarbeitenden stärkt das betriebliche Klima und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und ist somit eine lohnende Investition. In den letzten zehn Jahren haben psychische Belastungen stark zugenommen – um 48 Prozent im Vergleich zu anderen Erkrankungsgruppen – und gehen mit vielen beruflichen Fehltagen einher.

Unternehmen stehen damit vor besonderen Aufgaben und Führungskräfte sind gefordert, die psychische Gesundheit ihrer Beschäftigen zu fördern, mögliche Belastungen frühzeitig zu erkennen und Unterstützung anzubieten.

Im Rahmen der Veranstaltung „(Psychische) Gesundheit fördern – Arbeitskraft sichern und erhalten“ laden das IHK Neubrandenburg, die Einheitliche Ansprechstelle für Arbeitgeber, der Integrationsfachdienst und das Berufsförderungswerk Stralsund, das Institut für Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. sowie das psychiatrische Krankenhaus Bethanien in Greifswald zu einen Perspektivwechsel ein. Interessierten Teilnehmenden wird die Möglichkeit gegeben, regionale Initiativen, Programme und Expert*innen kennenzulernen, die vor Ort Unterstützung anbieten. Die Veranstaltung richtet sich an Arbeitgeber*innen, Betriebe, Unternehmen und vor allem an Führungskräfte.

Die Veranstaltung findet von 14 bis 17 Uhr im Technologiezentrum Vorpommern in der Brandteichstraße 20, 17489 Greifswald statt. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung bis zum 14.11.2024 unter antje.werner@sozialpsychiatrie-mv.de

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier im Flyer:

Unterstützung für Jugendliche in psychischen Krisen mit dem Grown-Trainingsprogramm

In Zeiten von multiplen Krisen wie in der heutigen haben Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischen Beeinträchtigungen oder Suchterkrankungen weniger Chancen, ihre Entwicklungsaufgaben im Übergang zum Erwachsenenalter zu bewältigen. Notwendige Gruppenveranstaltungen, auch Selbsthilfeveranstaltungen, sind während der Corona-Pandemie fast völlig zum Erliegen gekommen. Die Peergruppe aber spielt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine zentrale Rolle. Deshalb müssen persönliche Begegnungen für Jugendliche in psychischen Krisen, wie z. B. durch Gruppenangebote oder Online-Gruppenangebote, gefördert werden.

Im Rahmen des vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg geförderten Verbundsprojektes »Dazugehören BaWü: Individuelle Unterstützung für benachteiligte Jugendliche beim durch Krisen bedingten erschwerten Übergang zum Erwachsenenalter« wurde zur Unterstützung von Jugendlichen in psychischen Krisen das niedrigschwellige Gruppentraining „Grown“ entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein niedrigschwelliges manualisiertes Gruppentrainingsprogramm, um die notwendige aktive Partizipation der betroffenen Jugendlichen am Übergangs- oder Transitionsprozess durch ein Gruppentraining zu verbessern und die Selbstbestimmung und Mentalisierungsfähigkeit der Teilnehmenden zu stärken.

Das Grown-Manual und korrespondierende Workbook enthält Anleitungen für die Gruppenleiter*innen sowie Materialien für die Teilnehmenden. Beide sind als Print-Version und als kostenloser Download über den Psychiatrie Verlag erhältlich.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Pressemitteilung zum Projekt OBEON des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie e.V.

OBEON – Orientierungshilfe und Beratung Online für Menschen in seelischen Belastungssituationen, mit psychischen Erkrankungen sowie deren Angehörige und Zugehörige.

Psychische Belastungen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet, doch oft wissen Betroffene und ihre Angehörigen nicht, wie sie mit ihrer Situation umgehen sollen. OBEON – Orientierung und Beratung Online – wurde ins Leben gerufen, um Menschen in seelischen Belastungssituationen schnell und effizient zu unterstützen und ihnen den Zugang zu den richtigen Hilfsangeboten zu erleichtern.

Das Besondere: Das Angebot wurde von Betroffenen, Angehörigen und psychosozialen wie psychiatrischen Fachkräften gleichberechtigt entwickelt. In der Psychiatrie nennt man diesen inklusiven Ansatz Trialog.

Aktuelle Herausforderungen und die Relevanz von OBEON wurden nun in einer Pressemitteilung aufgezeigt. Die Pressemitteilung können Sie hier einsehen.

3. Kommunale Gesundheitskonferenz des Landkreises Vorpommern-Rügen am 06. November 2024

Unter dem Motto „Gesundheit gelingt GEMEINSA! – Gesund Aufwachsen in Vorpommern-Rügen – Familien im Wandel“ findet am 06. November 2024 von 09:30 bis 15:00 Uhr im Begegnungszentrum G.-A-Demmler Straße 6 in 18311 Ribnitz-Damgarten die dritte kommunale Gesundheitskonferenz des Landkreises Vorpommern-Rügen statt.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden soll in dieser Konferenz die erste Lebensphase der Präventionskette beleuchtet werden. Umrahmt wird die Veranstaltung durch den Markt der Möglichkeiten. Dort haben die Teilnehmenden Gelegenheit, Träger, Initiativen und Netzwerke kennenzulernen und sich auszutauschen. Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier im Flyer:

Patientenverfügung und psychische Gesundheit

Wer in einer psychischen Krise oder psychisch erkrankt ist, kann vorübergehend die Fähigkeit verlieren, selbstbestimmte Entscheidungen über medizinische Maßnahmen zu treffen. Möglicherweise lehnen Patient*innen dann eine Behandlung ab oder stimmen ihr zu, obwohl sie das in gesundem Zustand nicht getan hätten. Für eben solche Situationen können sie eine sog. psychiatrische Patientenverfügung erstellen, mit der sie verbindlich über ihre Behandlung in Phasen der Einwilligungsunfähigkeit entscheiden.

Für den Bereich der psychischen Gesundheit hat die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Nervenheilkunde e.V. ein Formular für eine Patientenverfügung samt umfangreichen Erläuterungen und Hinweisen zum Ausfüllen entwickelt, mit der Entscheidungen getroffen werden, die in allen Behandlungssituationen zu beachten sind. Wichtig zu wissen: Diese Patientenverfügung ist nicht als Alternative zu einer Patientenverfügung für Situationen zu sehen, in denen es um die körperliche Gesundheit geht, sondern als Ergänzung hierzu. Zusätzlich gibt es ein Dokument mit wichtigen Vorbemerkungen zum Umgang und konkrete Praxisempfehlungen rund um das Thema Patientenverfügung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

AB´GEDREHT 19. Rostocker Film- und Kulturtage zur seelischen Gesundheit vom 07. bis 10. Oktober 2024

Seit 2006 wird die Veranstaltungsreihe Rostocker Film- und Kulturtage zur seelischen Gesundheit organisiert. Laut einer aktuellen Studie des Robert-Koch-Institutes zeigen sich insgesamt negative Entwicklungen des psychischen Gesundheitszustands in der deutschen Bevölkerung. Zu den möglichen Ursachen, die nicht getrennt voneinander betrachtet werden können, zählen u. a. langjährige Trends und komplexe Effekte kollektiver Ereignisse, wie wirtschaftliche Lage, Krieg in der Ukraine, Klimakrise.

In diesem Sinne leistet das Programm der Rostocker Film- und Kulturtage mit Informationen und Aufklärung über verschiedene psychische Störungen einen Beitrag zur Förderung psychischen Gesundheit und zur Relativierung von weitverbreiteten Vorurteilen sowie zur Sensibilisierung gegenüber der Stigmatisierung bei psychisch erkrankten Menschen.

Das Veranstaltungsprogramm entstand in trialogischer Zusammenarbeit des Gesundheitsamtes der Hanse- und Universitätsstadt Rostock mit Vertretern der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Rostock, des sozialpsychiatrischen Versorgungssystems, dem EX-IN M-V e. V. und dem Landesverband Sozialpsychiatrie M-V e.V. sowie mit freundlicher Unterstützung des li.wu.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Veranstaltungen finden Sie hier:

Tage der seelischen Gesundheit vom 09. bis 14. Oktober 2024 in Schwerin

Arbeit ist ein wesentlicher Teil unserer Lebenswelt. Allerdings sind in den vergangenen zehn Jahren die Fehltage von Arbeitnehmer*innen aufgrund psychischer Erkrankungen um 52 Prozent gestiegen. Das muss sich ändern!

Mit den Tagen der seelischen Gesundheit 2024 wird vom 09. bis 14. Oktober 2024 in Schwerin der Fokus auf Beruf und Arbeit legen. Wie können wir trotz Dauerstress und Personalmangel gesund bleiben? Wie können Betroffene besser integriert werden? Und wie schaffen wir ein Arbeitsumfeld, das die mentale Gesundheit aller Mitarbeiter*innen fördert?

Unter dem Motto „Geben und Nehmen: Wie seelische Gesundheit und Arbeit vereinbar sind“ können sich alle Interessierten in zahlreichen Vorträgen, Seminaren und kreativen Nachmittagen auf unterschiedliche Art und Weise der Thematik nähern. Die unterschiedlichen Veranstaltungen bieten die Möglichkeit Fachinformationen zu erhalten und in einen Erfahrungsaustausch zwischen Öffentlichkeit, Betroffenen, Angehörigen und auch Interessierten zu gelangen.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier: