Ausstellung „Ausbruch in die Kunst von Julius Klingebiel Zelle Nr. 117“

Sein ganzes Leben verbrachte Julius Klingebiel in einer psychiatrischen Einrichtung. 1940 wurde der gelernte Schlosser mit 35 Lebensjahren in das Landesverwahrungshaus Göttingen eingewiesen. Wie viele andere körperlich, geistig oder psychisch behinderte Menschen während der Zeit im Nationalsozialismus, erlebte Julius Klingebiel zahlreiche einschneidende und traumatische Ereignisse.

Julius Klingebiel starb am 26. Mail 1965. Sein einzigartiges Kunstwerk hat er der Nachwelt im Rahmen einer Ausstellung hinterlassen. Erstmals kann die Ausstellung „Ausbruch in die Kunst von Julius Klingebiel Zelle Nr. 117“ vom 1. bis 20. Oktober im Rathaus der Hanse- und Universitätsstadt Rostock besichtigt werden.

Das Plakat der Ausstellung und weitere Informationen zum Leben und Werk von Julius Klingebiel finden Sie hier:

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