Jährlich erkranken 28 % der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Gründen für frühzeitige Rentenzugänge und für erkrankungsbedingte Arbeitsausfälle. Vor allem Mitarbeitende im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens sind einem hohen Risiko für psychische Erkrankungen ausgesetzt.
Trotz der hohen Erkrankungsraten bzw. des erhöhten Erkrankungsrisikos ist der Umgang mit der eigenen psychischen Erkrankungen besonders bei Mitarbeitenden der psychosozialen und psychiatrischen Versorgung durch Fremd- und Selbststigmatisierung beeinträchtigt. Aus Angst vor negativen Zuschreibungen und sozialer Ausgrenzung halten viele Profis ihre eigene psychische Erkrankung oder psychosoziale Krisenerfahrung geheim. Die Geheimhaltung hat jedoch negative Folgen, für den Umgang mit der eigenen Erkrankung, für den Umgang mit der Erkrankung von Klient*innen und in der Zusammenarbeit mit anderen Kolleg*innen.
Zur Unterstützung von krisenerfahrenen und psychisch erkrankten Profis gründete der Diplom Psychologe mit eigener Erfahrung Thomas Richter im Herbst 2022 das Netzwerk “KrisenErfahreneProfis”, das bundesweit aktiv ist sowie Unterstützung und Austausch für Profis anbietet. Im Rahmen des Netzwerkes werden bundesweit Online-Selbsthilfegruppen, Seminare, Veranstaltungen und Intervisionsgruppen organisiert. Betroffene Mitarbeitende des psychosozialen Bereichs sind eingeladen sich dem Netzwerk anzuschließen. Weitere Informationen zu den Netzwerkaktivitäten und zu den Kontaktdaten finden Sie hier. Eine Diskussionsrunde mit Thomas Richter und zum Umgang mit der eigenen Erkrankung können Sie im unteren Video anschauen.
Bei der Entwicklung, Planung und Evaluation von psychiatrischen und psychosozialen Behandlungs- und Unterstützungsangeboten hat in den letzten Jahren die partizipative Einbeziehung von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch Selbsthilfeinitiativen und -bewegungen, durch zunehmende Forschungsaktivitäten sowie durch gesetzliche Reformprozesse wie die UN-Behindertenrechtskonvention und das Bundesteilhabegesetz an Bedeutung gewonnen.
Gerade durch das Bundesteilhabegesetz wurde die gesetzlich verpflichtende Grundlage für Leistungsträger und Leistungserbringer geschaffen, Menschen mit psychischen Erkrankungen oder mit anderen Behinderungen aktiv und auf gleicher Augenhöhe in die Planung, Durchführung und Evaluation von psychiatrischen und psychosozialen Unterstützungsangeboten einzubeziehen. Zudem ist die partizipative Beteiligung von Menschen mit psychischen Erkrankungen eng mit den Konzepten von Empowerment und Recovery verbunden.
Um die aktive Beteiligung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung sowie die Implementierung von Angeboten des Peer Supportes in Mecklenburg-Vorpommern zu fördern, entwickelten der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V., der Verein EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e.V. und das Diakoniekonische werk Mecklenburg-Vorpommern e.V. die Initiative der Landesarbeitsgruppe Partizipation Mecklenburg-Vorpommern, welche gemeinsam mit anderen interessierten Kooperationspartner*innen und Verbänden umgesetzt wird.
Am 23. Mai 2023 findet in der Geschäftsstelle des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. das nächste Treffen der Landesarbeitsgruppe Partizipation statt. Die Teilnahme ist kostenlos und sowohl in digitaler Form als auch in Präsenzform möglich. Interessierte Personen, Mitarbeiter*innen aus der psychiatrischen Versorgung, Psychiatrieerfahrene und Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen sind eingeladen, sich am Austausch innerhalb der Landesarbeitsgruppe zu beteiligen.
Die Einladung mit der Tagesordnung und den Informationen für die Anmeldung finden Sie hier:
Ausgebildete Angehörigenbegleiter und Genesungsbegleiter verändern stetig die Psychiatrie
Die Psychiatrie erlebt seit mehr als 10 Jahren den stetigen Zuwachs einer neuen Berufsgruppe: der Genesungsbegleiter*innen. Seit einigen Jahren vervollständigen Angehörigenbegleiter*innen diese erfreuliche Entwicklung. Mit der Peerarbeit kehrt der Trialog gestärkt an seinen Ausgangpunkt zurück.
Das enorme Erfahrungswissen beider Perspektiven trägt zu einer systemisch orientierten Sichtweise von psychischen Krisen und ihrer Bewältigung bei. Das Fachwissen wird durch diese Ergänzung differenzierter. In einer gewachsenen trialogischen Gesprächskultur entstand vielerorts die Erkenntnis: psychische Krisen und Erkrankungen sind zutiefst menschlich. Ihre Begleitung und Auflösung brauchen eine umsichtige und solidarische Begleitung. Diese Begleitung wird durch das erlernte Wissen und durch das tiefe Erfahrungswissen von krisenerfahrenen Menschen geprägt. Das Wissen durch das Mit-Erleben rundet den trialogischen Grundgedanken bei Begleitung in den Krisen ab. Auch Angehörige brauchen in Krisen Unterstützung, z. B. um sich aus der Falle der Fokussierung auf die Krise zu lösen, um sich besser zu verorten in den oft existenziell verunsichernden Lebenssituationen. Auch Angehörige brauchen Unterstützung, wenn alles zusammenbricht und das Gleichgewicht in der Familie auseinanderfällt. In so einer Situation fällt es sehr schwer, sich souverän in den Strukturen der Psychiatrie zu bewegen.
Das Curriculum der EX-IN Angehörigenbegleitung (in Hamburg entwickelt und in 4 Kursen bisher erprobt) fängt viele dieser Themen auf und bearbeitet sie mit der EX-IN Methodik. Im September 2023 findet in Hamburg der nächste EX-IN-Kurs für die Angehörigenbegleitung statt. Der Kurs wird organisiert vom Verein EX-IN Hamburg e.V. Wenn Sie Interesse am Kurs haben informieren Sie sich gerne auch am 09. Mai 2023 von 16:00 bis 17:00 Uhr in einer Online-Infoveranstaltung.
Weitere Informationen und die digitalen Zugangsdaten finden Sie hier im Flyer:
Die Begleitung und Unterstützung eines psychisch erkrankten Menschen im Familien- oder Freundeskreis führt bei den Angehörigen und Freunden nicht selten selber an den Rand der Belastbarkeit. Die Gefahr, im Zusammenleben mit einem von einer psychischen Erkrankung betroffenen Menschen selber gesundheitliche Probleme zu entwickeln ist hoch. Überforderung und die Missachtung der eigenen Grenzen gefährden nicht nur das seelische Gleichgewicht.
Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. veröffentlichte in Kooperation mit der DAK Krankenversicherung verschiedene Materialien zur Unterstützung von Angehörigen und Freunden von psychisch erkrankten Menschen, um nicht gleichfalls in eine Überforderungssituation zu geraten und mit belastenden Situationen erfolgreich umzugehen. Durch die zusätzlich bereitgestellten Folien und Arbeitsblätter eignen sich die Materialien auch zur Vorbereitung von Schulungen innerhalb der Selbsthilfe. Dabei liegt der inhaltliche Schwerpunkt der Materialien auf die Förderung der Resilienz speziell für die Situation von Angehörigen und Freunden. Erarbeitet wurden die Materialien vom Ergotherapeuten und Buchautor Christian Dreher.
Die Materialien sind hier kostenlos auf der Internetseite des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. abzurufen.
Grundlagen in der psychiatrischen und psychosozialen Nachsorge von forensischen Patient*innen in Substitutionstherapie
Die Behandlung und Nachsorge von straffällig gewordenen Menschen mit psychischen Erkrankungen gehören zu einem wichtigen Bereich der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung. Aufgrund der besonderen Unterstützungs- und Behandlungsbedarfe von forensischen Patient*innen werden die Mitarbeitenden immer wieder mit besonderen Fragestellungen und Herausforderungen konfrontiert, die die psychosoziale Unterstützung und Nachsorge erschweren können. Insbesondere bei forensischen Patient*innen, die sich in Substitutionsbehandlung befinden, fehlt es derzeit an wichtigen Nachsorgeangeboten.
Zur Unterstützung der Mitarbeitenden aus der psychosozialen Praxis und außerklinischen Versorgung bietet die Landesarbeitsgruppe Forensik des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. am 02. März 2023 zwischen 09:30 bis ca. 12:30 Uhr eine kostenlose Online-Fortbildung zum Thema Nachsorge von forensischen Patient*innen in Substitutionstherapie an. Neben einem allgemeinen Überblick zur Substitutionstherapie speziell bei forensischen Patient*innen werden wichtige Grundlagen in der Gestaltung der Nachsorge von Expert*innen aus der Klinik für Forensische Psychiatrie der Universitätsmedizin Rostock vorgestellt und Fragen aus der Praxis von den Mitgliedern der Landesarbeitsgruppe Forensik im Umgang mit dieser Zielgruppe beantwortet.
Die kostenlose Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende aus den Mitgliedseinrichtungen und aus der Landesarbeitsgruppe Forensik des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. Weitere Informationen zu den Inhalten und zur Anmeldung finden Sie hier im Flyer:
In Deutschland leben ca. zwei bis drei Millionen Kinder mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil. Schätzungen zufolge wachsen davon etwa 500 Tausend Kinder bei Eltern mit schweren psychischen Erkrankungen auf. Viele dieser Kinder sind aufgrund der Erkrankung ihrer Eltern in ihrer Entwicklung mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, wodurch ein erhöhtes Risiko entsteht, selbst im erwachsenen Alter eine psychische Erkrankung oder andere soziale oder gesundheitliche Beeinträchtigungen zu entwickeln.
Zur Umsetzung des Projektes der „Landesfachstelle Kinder aus psychisch und suchtbelasteten Familien Mecklenburg-Vorpommern“ möchten wir die Erfahrungsexpertise systematisch miteinbeziehen. Hierzu suchen wir zum:
01.März 2023einen Mitarbeiter (m/w/d) für dieStelle der Projektmitarbeit Erfahrungsexpertisemit einem Umfang von 5h wöchentlich
Die Arbeit erfolgt in enger Abstimmung mit unserer zuständigen Projektkoordination und unseren Projektmitarbeitenden sowie unseren Kooperationspartner*innen.
Zu den Aufgaben der Projektmitarbeit Erfahrungsexpertise gehören:
Unterstützung bei der Planung und Durchführungen von Veranstaltungen, Aktionen und Initiativen
Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mitarbeit bei der konzeptionellen Entwicklung
Teilnahme an Dienstberatungen und themenspezifischen Arbeitsgruppen
Wir wünschen uns eine*n Kollegen*in mit:
erfolgreich abgeschlossener EX-IN Qualifizierung
der Bereitschaft, eigene Erfahrungsexpertise in die Projekttätigkeiten einzubringen
Interesse am konzeptionellen Arbeiten und Organisieren
Bereitschaft zur Reisetätigkeit auf Landesebene
Bereitschaft zur Fortbildung und Qualifizierung (Mit-Eltern-Ansatz)
Belastungs-, Kommunikations-, Kooperations- und Teamfähigkeit
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 06.02.2023! Bitte richten Sie diese ausschließlich per E-Mail an LV@sozialpsychiatrie-mv.de Für Rückfragen und weiteren Informationen wenden Sie sich auch gerne an unsere Geschäftsstelle: Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V., Carl-Hopp-Straße 19a, 18069 Rostock, Telefon: 0381 8739423 0.
Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie auch hier als PDF:
Fachkräfte in der Jugendhilfe und den dazugehörigen Diensten, werden regelmäßig mit Jugendlichen bzw. deren Bezugspersonen konfrontiert, die als sogenannte Systemsprenger deklariert werden. Doch was bedeutet es, als Systemsprenger bezeichnet zu werden? – Sprengen sie das System oder sprengt das System sie?
Das Phänomen und das Theoriekonstrukt der Systemsprenger beschäftigt seit Jahren die Jugendhilfe in allen Bereichen. Deswegen sieht die Chamäleon Akademie die Notwendigkeit, dass Expert*innen und Fachleute aus allen Bereichen der Hilfen zur Erziehung zu einem Fachtag zusammenkommen. Gemeinsam mit dem Experten und bundesweiten Fachmann Herrn Prof. Dr. Baumann veranstaltet die Akademie des CHAMÄLEON Stralsund e.V. am 21. und 22. Februar 2023 einen zweitägigen Fachtag inkl. Unterschiedlichen Workshops in der Alten Fischfabrik (Alte Richtenberger Str. 4, 18437 Stralsund).
Innerhalb dieser zwei Tage sollen sich die Teilnehmer*innen kritisch-konstruktiv mit der Theorie der „Systemsprenger“ auseinandersetzen. Dabei wird insbesondere der intensivpädagogische Kontext in einer methodischen Rahmung aufgezeigt. Zusätzlich sollen Einblick in die tragfähige Biografiearbeit gewährleistet sowie die diagnostischen Leitideen in der pädagogischen Arbeit vorgestellt werden.
Die Teilnahme an dem Fachtag kostet 239,- € inkl. MwSt. Für alle Frühbucher*innen wird ein Early-Bird-Rabatt für einen Gesamtpreis von 199,- € inkl. MwSt. (der Rabatt gilt für alle Anmeldungen bis einschließlich 23.12.2022) gewährt. Das vollständige Programm, das Anmeldeformular und alle weiteren Informationen finden Sie unter folgendem Link und in dem dazugehörigen Veranstaltungsflyer:
Stellenausschreibung Öffentlichkeits- und Pressearbeit für den Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.
In Deutschland leben ca. zwei bis drei Millionen Kinder mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil. Schätzungen zufolge wachsen davon etwa 500 Tausend Kinder bei Eltern mit schweren psychischen Erkrankungen auf. Viele dieser Kinder sind aufgrund der Erkrankung ihrer Eltern in ihrer Entwicklung mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, wodurch ein erhöhtes Risiko entsteht, selbst im erwachsenen Alter eine psychische Erkrankung oder andere soziale oder gesundheitliche Beeinträchtigungen zu entwickeln.
Seit 2020 fördert der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. gemeinsam mit der Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik mbH im Rahmen der Landeskoordination Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien Mecklenburg-Vorpommern (LaKo KipsFam) die Entwicklung eines koordinierten und vernetzten Hilfesystems für psychisch und/oder suchtbelasteten Familien in Mecklenburg-Vorpommern. Das Thema wurde erstmalig in Mecklenburg-Vorpommern über die LaKo KipsFam sichtbar gemacht. Beim Aufbau und der Entwicklung von Netzwerk- und Informationsstrukturen übernimmt die LaKo KipsFam die Koordination und Vernetzung der verschiedenen Akteur*innen in der Versorgung von betroffenen Kindern, Eltern und Familien: www.sozialpsychiatrie-mv.de
Zur Umsetzung der Aktivitäten und Initiativen der LaKo KipsFam möchten wir die Informations-, Öffentlichkeits- und Pressearbeit weiterentwickeln. Ziel ist die strategische Platzierung und Transparenz des Themas „Kinder psychisch und/ suchtbelasteter erkrankter Familien“ bei Stakeholdern sowie die Sensibilisierung der Fachkräfte und der Öffentlichkeit.
Hierzu suchen wir zum 01. Februar 2023 einen Mitarbeiter (m/w/d) für die Öffentlichkeits- und Pressearbeitmit einem Stundenumfang von 30 h pro Woche[1]
[1] vorbehaltlich der Förderung durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern.
Die Arbeit erfolgt in enger Abstimmung mit unserer zuständigen Projektkoordination und unseren Projektmitarbeitenden sowie unseren Kooperationspartner*innen.
Zu den Aufgaben der Öffentlichkeits- und Pressestelle gehören:
redaktionelle Bearbeitung der Homepage
Erstellung und Versand des Newsletters (einmal im Quartal) und weiterer Mailings
Zusammenarbeit mit einer externen Agentur zur weiteren Erstellung von Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Weiterentwicklung des Corporate Designs für eine wirkungsvolle Wahrnehmung der Aktivitäten der LaKo KipsFam bei den Zielgruppen
projektbegleitende Fachpressearbeit
Planung und Organisation von Veranstaltungen
Unterstützung der internen Projektkommunikation und Repräsentation der LaKo KipsFam bei den Kooperationspartner*innen
strategische Öffentlichkeitsarbeit entsprechend der Projektziele
Wir wünschen uns eine*n Kollegen*in mit
erfolgreich abgeschlossenem Studium mit Schwerpunkt Kommunikationswissenschaften, Public Relations oder vergleichbarem Hintergrund
ausgeprägtem Interesse (und ggf. beruflichem Hintergrund) an Sozialer Arbeit, Psychologie, Medizin, Forschung oder Gesundheitswesen
Berufserfahrung im Bereich Öffentlichkeits- und Pressearbeit
sehr sicherem Schreibstil und hoher Sprachkompetenz
sehr gute MS-Office Kenntnisse und Erfahrung in der Nutzung von CMS
Erfahrungen im Umgang mit sozialen Medien, Newsletter-Tools und Software für Bild- und Videobearbeitung
Versiertheit in der Betreuung von Online-Veranstaltungen und eigenen Moderationsbeiträgen
Kommunikationssicherheit gegenüber Stakeholdern, Geldgebern, Betroffenen und Kooperationspartner*innen
einer hohen Sensibilität beim Thema Datenschutz
Kreativität und Mut, um über das Thema „Psychische Erkrankung“ professionell zu sprechen und zu schreiben, Haltefähigkeit für den Umgang mit emotional belastenden Themen
Strukturiertes Arbeiten, Eigenständigkeit und hohe Selbstorganisation sowie eine Bereitschaft zu mobilem und flexiblem Arbeiten
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 31.01.2023! Bitte richten Sie diese ausschließlich per E-Mail an LV@sozialpsychiatrie-mv.de Für Rückfragen und weiteren Informationen wenden Sie sich auch gerne an unsere Geschäftsstelle: Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V., Carl-Hopp-Straße 19a, 18069 Rostock, Telefon: 0381 8739423 0.
Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie auch hier als PDF:
Die neue Ausgabe des Newsletters der Landeskoordination Kinder aus psychisch und/ suchtbelasteten Familien Mecklenburg-Vorpommern (LaKo KipsFam) Ausgabe geht auf die Arbeit der Frühen Hilfen ein, die einen wichtigen Bestandteil in der Unterstützung von Familien mit psychosozialen Belastungen bilden. Aus der Forschung zeigen seit vielen Jahren verschiedene Erkenntnisse, dass in den ersten Lebensjahren die entscheidenden Weichen für die gesunde Entwicklung eines Kindes gestellt werden. Damit alle Kinder gesund aufwachsen, ist es notwendig Eltern, die es aufgrund ihrer Lebenssituation aus eigener Kraft nicht schaffen, ihre Kinder angemessen zu fördern, frühzeitig Unterstützung anzubieten. Die Frühen Hilfen stellen hierbei deutschlandweit wichtige Hilfs- und Unterstützungsangebote für Familien dar. Lesen Sie mehr über die wertvolle Arbeit der Netzwerke in unserer Rubrik “Aktuelles”.
Der Newsletter gibt auch einen Überblick über die Angebote der Woche der Seelischen Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern, die wie jedes Jahr im Herbst stattfindet. Zudem bietet die Ausgabe folgende weitere Sonderinhalte: ein Expert*inneninterview mit einer KiTa-Leiterin aus Mecklenburg-Vorpommern sowie ein Interview mit Frau Wilhelm von der Landeskoordination der Frühen Hilfen in Mecklenburg-Vorpommern sowie thematisch passende Studien, Fortbildungstipps, Buchempfehlungen und natürlich Aktuelles aus der LaKo KipsFam.
Der vollständige Newsletter kann unten als PDF heruntergeladen werden. Die Anmeldung zum Newsletter sowie ältere Ausgaben finden Sie hier.
Bei der Entwicklung, Planung und Evaluation von psychiatrischen und psychosozialen Behandlungs- und Unterstützungsangeboten hat in den letzten Jahren die partizipative Einbeziehung von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch Selbsthilfeinitiativen und -bewegungen, durch zunehmende Forschungsaktivitäten sowie durch gesetzliche Reformprozesse wie die UN-Behindertenrechtskonvention und das Bundesteilhabegesetz an Bedeutung gewonnen.
Gerade durch das Bundesteilhabegesetz wurde die gesetzlich verpflichtende Grundlage für Leistungsträger und Leistungserbringer geschaffen, Menschen mit psychischen Erkrankungen oder mit anderen Behinderungen aktiv und auf gleicher Augenhöhe in die Planung, Durchführung und Evaluation von psychiatrischen und psychosozialen Unterstützungsangeboten einzubeziehen. Zudem ist die partizipative Beteiligung von Menschen mit psychischen Erkrankungen eng mit den Konzepten von Empowerment und Recovery verbunden.
Um die aktive Beteiligung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung sowie die Implementierung von Angeboten des Peer Supportes in Mecklenburg-Vorpommern zu fördern, entwickelten der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V., der Verein EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e.V. und das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V. die Initiative der Landesarbeitsgruppe Partizipation Mecklenburg-Vorpommern, welche gemeinsam mit anderen interessierten Kooperationspartner*innen und Verbänden umgesetzt werden soll.
Am 08. November 2022 startet das erste Treffen der Landesarbeitsgruppe Partizipation Mecklenburg-Vorpommern in Rostock. Wir laden alle interessierten Personen, Mitarbeiter*innen aus der psychiatrischen und psychosozialen Praxis und Versorgung, Psychiatrieerfahrene und auch Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen ein, sich am Austausch innerhalb der Landesarbeitsgruppe zu beteiligen. Die Teilnahme ist kostenlos und sowohl in digitaler als auch in präsenter Form möglich.
Die Tagesordnung und weitere Informationen zur Anmeldung für das erste Treffen sowie das entsprechende Konzept zur Initiative in Umgangssprache finden Sie hier als PDF:
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