Neue Ausgabe des Newsletters der Landeskoordination Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien

Neue Ausgabe des Newsletters der Landeskoordination Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien

„Geschwister sind ein StĂŒck Kindheit, das fĂŒr immer bleibt.“

Der Winter steht vor der TĂŒr und das Weihnachtsfest rĂŒckt immer nĂ€her. In wenigen Tagen wird das Jahr 2021 verabschiedet. Es war ein aufregendes, turbulentes Jahr. Das zweite Jahr der COVID-19-Pandemie. Die Advents- und Weihnachtszeit bietet traditionell den Raum, das alte Jahr Revue passieren zu lassen und sich gedanklich auf das neue Jahr vorzubereiten. Es ist eine besinnliche Zeit und fĂŒr viele Menschen ist es das Fest der Familie.

Daran angelehnt widmet sich der neue Newsletter der Landeskoordination Kinder aus psychisch und/ suchtbelasteten Familien in der Dezember-Ausgabe dem Thema Geschwister und Geschwisterbeziehungen innerhalb eines Familiensystems. Über dem hinaus beinhaltet die Ausgabe folgende Sonderinhalte:

  • Expertinneninterview mit Frau Seemann von der Fachambulanz fĂŒr Alkohol- und Drogenkranke in
    Greifswald
  • Aktuelles vom 8. Rostocker Psychiatrieforum am 12. November 2021
  • Save the date: Erinnerung an unser Projektforum am 02.03.2022
  • sowie thematisch passende Studien, Fortbildungstipps und Buchempfehlungen
  • und natĂŒrlich Aktuelles aus unserer Landeskoordination

Den aktuellen und die Àlteren Newsletter finden Sie hier.

UnterstĂŒtzung fĂŒr junge Erwachsene – Neue Rubrik im Psychiatriewegweiser M-V

Motiv aus dem Modellprojekt Adoleszentenpsychiatrie

Der Psychiatriewegweiser M-V wurde kĂŒrzlich im Rahmen des Modellprojektes Adoleszentenpsychiatrie um die Rubrik UnterstĂŒtzung fĂŒr junge Erwachsene ergĂ€nzt .

Seit 2018 widmet sich der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. dieser Zielgruppe im Rahmen eines Modellprojektes zum Thema Adoleszentenpsychiatrie, das vom Psychiatriereferat des Ministeriums fĂŒr Soziales, Gesundheit und Sport gefördert wird. Aus den Erfahrungen des Modellprojektes aber auch aus frĂŒheren Initiativen des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. wird deutlich, dass junge Erwachsene mit psychischen Belastungen insgesamt noch zu spĂ€t einen Zugang zu passenden Hilfen bekommen. Dies hĂ€ngt unter anderem auch mit dem fehlendem Wissen von vorhandenen Angebote sowie mit einer mangelnden öffentlichen Sichtbarkeit dieser Angebote zusammen. Mit der neuen Rubrik im Psychiatriewegweiser gibt es fĂŒr die Zielgruppe nun eine eigene Übersicht an UnterstĂŒtzungsangeboten in Mecklenburg-Vorpommern.

Um auf die Situation junger Erwachsener mit psychischen Erkrankungen aufmerksam zu machen, hat das Projektteam auf Basis einer Vorlage einer jungen Erwachsenen zusammen mit einer Grafikerin zwei Motive entwickelt. Die Motive finden sich auf der Seite des Psychiatriewegweisers, aber auch auf verschiedenen Werbemitteln wie Postkarten, Stoffbeuteln und Stickern, die insbesondere den Projektpartner*innen aber auch anderen Interessierten in den nĂ€chsten Wochen ĂŒber den Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Bei Interesse und RĂŒckfragen nehmen Sie gerne Kontakt zur Projektkoordinatorin Antje Werner auf: antje.werner@sozialpsychiatrie-mv.de

Motiv aus dem Modellprojekt Adoleszentenpsychiatrie

AnkĂŒndigung der neuen Ausgabe der Zeitschrift Sozialpsychiatrie M-V am 15. Dezember 2021

Am 15. Dezember 2021 erscheint die neue Ausgabe der Zeitschrift Sozialpsychiatrie M-V. Hierbei handelt es sich, um den Rundbrief des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V., der ĂŒber alle wesentlichen Entwicklungen zur Sozialpsychiatrie in Mecklenburg-Vorpommern informiert.

Neben den Informationen aus dem Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und seinen Mitgliedern sowie einer Übersicht zu verschiedenen psychiatriebezogenen Fachveranstaltungen und Terminen im Jahr 2022 in Mecklenburg-Vorpommern werden in der Dezember-Ausgabe der Sozialpsychiatrie M-V die ersten Ergebnisse des Forschungsprojektes zu den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die psychiatrische und psychosoziale Versorgung von erwachsenen Menschen mit psychischen Erkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt, die das Institut fĂŒr Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. gemeinsam mit dem Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. durchgefĂŒhrt hat. Zudem enthĂ€lt die Zeitschrift einen RĂŒckblick auf das 8. Rostocker Psychiatrieforum 2021 und einen Überblick ĂŒber die AktivitĂ€ten und Projekte des Instituts fĂŒr Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und des Vereins EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Die Ausgabe kann hier ab dem 15. Dezember 2021 heruntergeladen werden.

Bundesverdienstkreuz fĂŒr die Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Als GrĂŒndungsmitglied und hautamtliche VorstĂ€ndin des Vereins “Das Boot” Wismar e.V. setzt sich Sandra Rieck seit dreißig Jahren fĂŒr Menschen insbesondere fĂŒr Menschen mit psychischen Behinderungen ein. Sie trug dazu bei, dass in der Hansestadt Wismar im Laufe der Zeit verschiedene Angebote wie eine Tages- und BegegnungsstĂ€tte, eine psychosoziale Wohngruppe, ein Wohnheim und ein Integrationsunternehmen mit ArbeitsplĂ€tzen in Gastronomie sowie in Garten- und Landschaftspflege geschaffen werden konnten.

Im Zuge der FlĂŒchtlingswelle 2015 engagierte sich Sandra Rieck beim Aufbau und Einrichten einer Notunterkunft des Deutschen Roten Kreuzes in Wismar, bot Frauenkurse an, initiierte ein SprachcafĂ© und grĂŒndete eine Laufgruppe fĂŒr GeflĂŒchtete. In den RĂ€umlichkeiten des Vereins “Das Boot” schuf sie mit ihren Mitarbeiter*innen Begegnungsmöglichkeiten fĂŒr Menschen aus verschiedenen Milieus und mit verschiedenen HintergrĂŒnden, welche eine Basis fĂŒr gesellschaftliche Vielfalt, dialogischen Austausch und sozialer Teilhabe bilden.

Sandra Rieck auf der Landesweiten Gedenkveranstaltung “ERINNERN, BETRAUERN, WACHRÜTTELN” 2021 in Schwerin

DarĂŒber hinaus engagiert sich Sandra Rieck seit Jahren ehrenamtlich beim Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und setzt sich fĂŒr die Interessen von Menschen mit psychischen Erkrankungen auch auf sozialpolitischer Ebene ein. Im Rahmen ihres Engagement trĂ€gt sie jĂ€hrlich bei der Organisation und Ausrichtung der Landesweiten Gedenkveranstaltung “ERINNERN, BETRAUERN, WACHRÜTTELN” bei. Diese jĂ€hrliche Veranstaltung ist eng mit dem Engagement von Sandra Rieck sowie den Akteur*innen aus dem Verein “Das Boot” Wismar e.V. verbunden und hĂ€lt die Erinnerung und Mahnung an die Verbrechen und zum Teil vergessenen Opfer der NS-“Euthanasie” wach.

FĂŒr Ihr bĂŒrgerschaftliches Engagement wurde Sandra Rieck am 03. Dezember 2021 im Schloss Bellevue vom BundesprĂ€sidenten Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Auszeichnung stand unter dem Motto “Engagement in der Einwanderungsgesellschaft”. Wir in der GeschĂ€ftsstelle des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern beglĂŒckwĂŒnschen Sandra Rieck fĂŒr die vom BundesprĂ€sidenten verliehene Auszeichnung und bedanken uns bei unserer Vorstandsvorsitzenden fĂŒr das besondere Engagement und das Wirken in unserer Gesellschaft.

Unser Jahr 2020 im Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Unser Jahr 2020 im Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.

RĂŒckblickend auf das Jahr 2020 gab es in der Projektarbeit und den Initiativen des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. neue AktivitĂ€ten und einige VerĂ€nderungen. Anfang des Jahres 2020 startete das „RehaPro-Projekt „Individual Placement and Support Coaching – ZurĂŒck ins Berufsleben“ (IPS-ZIB) unter anderem zur StĂ€rkung von „PrĂ€vention vor Rehabilitation“ und „Rehabilitation vor Rente“ sowie zur nachhaltigen Reduktion des Zugangs in die Erwerbsminderungsrente und die Eingliederungshilfe bzw. Sozialhilfe.

Mitte des Jahres 2020 wurde die Arbeit im Projekt „Landeskoordination: Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteter Familien“ zur Verbesserung der Situation von Kindern psychisch und/ oder suchtbelasteter Familien, indem alle wichtigen versorgungsrelevanten Akteur*innen fĂŒr diese Zielgruppe vernetzt, sensibilisiert und zielgruppenspezifische Angebote entwickelt werden, aufgenommen. In der zweiten HĂ€lfte des Jahres entwickelte sich aus dem Modellprojekt „Adoleszentenpsychiatrie“ das PrĂ€ventionsprojekt „VerrĂŒckt? Na Und!“ fĂŒr Kinder an Schulen an verschiedenen Standorten im Land Mecklenburg-Vorpommern.  

Des Weiteren gab es im Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. im Jahr 2020 einen Wechsel in der GeschĂ€ftsfĂŒhrung. Frau Dr.in Kristin Pomowski hat den Staffelstab der GeschĂ€ftsfĂŒhrung an Herrn Karsten Giertz ĂŒbergeben. Wir freuen uns, dass Frau Dr.in Pomowski als Projektmitarbeiterin weiterhin in der GeschĂ€ftsstelle des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. tĂ€tig ist

Stark prĂ€gend fĂŒr die Projektarbeit und Initiativen unseres Verbandes waren die landesweiten EinschrĂ€nkungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie. Wie auch in allen anderen Bereichen, Institutionen und Branchen mussten bei uns zahlreiche Veranstaltungen und Vorhaben abgesagt werden. Aber mit entsprechender IT und EDV konnten wir die Gremienarbeiten und AktivitĂ€ten in den Landesarbeitsgruppen sowie in den Projekten wieder aufnehmen und so in der zweiten JahreshĂ€lfte ein Großteil der Projektziele und Vorhaben realisieren und umsetzen.

Neben der COVID-19-Pandemie wurde die Verbandsarbeit im Jahr 2020 durch die Landesverordnung zum Ersatz eines Landesrahmenvertrag fĂŒr Mecklenburg-Vorpommern geprĂ€gt. Die EinfĂŒhrung der Landesverordnung bedeutete fĂŒr viele LeistungstrĂ€ger, Leistungserbringer und leistungsberechtigten Personen grundlegende VerĂ€nderungen auf der organisatorischen und praktischen Ebene. Im Rahmen der Gremienarbeit konnten wir verschiedene fachliche Positionen entwickeln und Stellungnahmen veröffentlichen, die darauf zielten, die Perspektive von Menschen mit psychischen Erkrankungen und die Perspektive der sozialpsychiatrischen Praxis bei der Umsetzung der Landesverordnung einzubringen.

Mit UnterstĂŒtzung unseres Vorstandes, unserer Mitglieder, Gremienarbeit und Netzwerke sowie der Landesarbeitsgruppen konnte sich unser Verband mit Modellprojekten, Qualifizierungsangeboten und anderen AktivitĂ€ten in der Weiterentwicklung der landesweiten psychiatrischen und psychosozialen Versorgungsstrukturen erfolgreich engagieren.

Zusammenfassend können wir hervorheben, dass unsere Initiativen und Vereinsarbeit, trotz verschiedener Gegebenheiten im Jahr 2020 zum Großteil erfolgreich umgesetzt werden konnten. Das wĂ€re ohne die Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern, Projektpartnern, dem Institut fĂŒr Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und vieler anderer Institutionen, Akteur*innen sowie unseren Fördermittelgebern, dem Ministerium fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, kaum möglich gewesen. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen fĂŒr die gute Zusammenarbeit und Ihr Engagement im Jahr 2020 bedanken.

Alle nÀheren Informationen zum Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V., zu den Mitgliedern und AktivitÀten, Initiativen, Veröffentlichungen sowie zu den Projekten im Jahr 2020 können in unserem Jahresbericht nachgelesen werden.

Digitale Beratung und Therapie in der Zeitschrift Klinische Sozialarbeit

Im Zuge der COVID-19-Pandemie und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen haben digitale Formen der Beratung und Psychotherapie an Bedeutung gewonnen. Ungeachtet der Potenziale von digitalen UnterstĂŒtzungs- und Beratungsformen sowie der weiten Verwendung von digitalen Medien in der Bevölkerung auch bei gesundheitsbezogenen Themen und psychosozialen Problemlagen bestehen in der Fachwelt immer noch Vorbehalte gegenĂŒber solchen Angeboten.

Die Zeitschrift Klinische Sozialarbeit veröffentlichte diesen Monat ein lesenswertes Themenheft zur digitalen Beratung und zu digitalen Formen der psychosozialen UnterstĂŒtzung. Zu Beginn diskutieren Frank Engel von der Alice Salomon Hochschule Berlin und Udo Seelmeyer von der Fachhochschule Bielefeld die Potenziale und den Stellenwert von Digitalisierungsprozessen in der aktuellen Beratung. Marc Weinhardt von der UniversitĂ€t Trier geht in seinem Beitrag auf die VerĂ€nderungen und den kulturellen Wandel in der Beratung durch digitale Formen der UnterstĂŒtzung ein. Einen Überblick zum Einsatz digitaler UnterstĂŒtzungsangebote in der Praxis und Ausbildung der Klinischen Sozialarbeit geben Swantje Notzon und Birte Schiffhauer von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen. Zum Abschluss des Heftes geben Saskia Erhardt und Melanie Zeller von der Fachhochschule Wien einen Einblick in die Ergebnisse ihres Forschungsprojektes „DigiBerTh“ (Digitale Bratung und Therapie in psychosozialen Handlungsfeldern) zur Umsetzung von spezifischen Beratungs- und Therapieformen in virtuellen Settings.

Die gesamte Ausgabe der Zeitschrift kann ĂŒber den ZKS Verlag erworben werden. Die InhaltsĂŒbersicht, das Editorial und der einleitende Beitrag “Beratung digital – Zum Stellenwert und Potenzial neuer Angebotsformen” von Frank Engel und Udo Seelmeyer kann hier heruntergeladen werden.

Das 8. Rostocker Psychiatrieforum zu den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im NDR

Am 12. November 2021 fand unter der Schirmherrschaft des Rostocker OberbĂŒrgermeisters Claus Ruhe Madsen zum achten Mal das Rostocker Psychiatrieforum im DRK Stadtteil- und Begegnungszentrum/ Mehrgenerationenhaus Toitenwinkel in Rostock statt. Organisiert und ausgetragen wurde das Rostocker Psychiatrieforum von der AWO Rostock gGmbH, dem EX-IN Verein Mecklenburg-Vorpommern e.V., der Gesellschaft fĂŒr Gesundheit und PĂ€dagogik mbH, dem Institut fĂŒr Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V., dem Landesverband fĂŒr Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V., der UniversitĂ€tsmedizin Rostock sowie von der UniversitĂ€t Rostock.

Foto von iStock.com/Eplisterra

AnlĂ€sslich der COVID-19-Pandemie beschĂ€ftigte sich das Rostocker Psychiatrieforum in diesem Jahr unter dem Motto “Die Seele in Zeiten von Corona – gemeinsam seelisch gesund!” mit den pandemiebedingten Auswirkungen auf die Lebens- und UnterstĂŒtzungssituation von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Senator fĂŒr Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule der Hanse- und UniversitĂ€tsstadt Rostock Steffen Bockhahn, der auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie aufmerksam machte. Im Anschluss daran gaben Prof. Dr. med. Dr. phil. Johannes Thome (Direktor der Klinik und Poliklinik fĂŒr Psychiatrie und Psychotherapie der UniversitĂ€tsmedizin Rostock) und Frank Hammerschmidt (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V., EX-IN Genesungsbegleiter) einen Einblick in die psychiatrische Versorgungs- und Lebenssituation von Menschen mit psychischen Erkrankungen unter Pandemiebedingungen.

In einem zweiten Teil der Veranstaltung wurden verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen zu den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die psychische Gesundheit und psychiatrische Versorgung vorgestellt. Prof. Dr. Ingmar Steinhart vom Institut fĂŒr Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. gab einen Einblick in die Ergebnisse einer Studie des Instituts fĂŒr Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. zu den pandemiebedingten Auswirkungen auf die psychiatrischen Angebote in Mecklenburg-Vorpommern. Dr. Olaf Reis von der UniversitĂ€tsmedizin Rostock beschĂ€ftigte sich in seinem Beitrag mit den Folgen der COVID-19-Pandemie fĂŒr Familien mit psychisch erkrankten Mitgliedern. In diesem Zusammenhang stellte er die Ergebnisse einer aktuellen Forschungsinitiative der UniversitĂ€tsmedizin Rostock und der UniversitĂ€t Rostock vor, die kĂŒrzlich in der Fachzeitschrift Psychotherapeut veröffentlicht wurden. Ausgehend von den Erkenntnissen aus der internationalen Forschung zu sogenannten Long-COVID-Symptomen und den bisherigen Erfahrungen der UniversitĂ€tsmedizin Greifswald bei der Behandlung von COVID-19-erkrankten Patient*innen ging Prof. Dr. Hans Jörgen Grabe von der UniversitĂ€tsmedizin Greifswald in seinem Beitrag auf die langfristigen somatischen und psychischen Folgen einer COVID-19-Virusinfektion ein.

Prof. Dr. Ingmar Steinhart (links) moderierte die Veranstaltung

Zum Abschluss der Veranstaltung berichteten unter der Moderation von Prof. Dr. Andreas Speck (Hochschule Neubrandenburg) Nobert Kißhauer (EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e.V.), Frank Hammerschmidt (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.), Isabelle Simon (Vorsitzende der Landesarbeitsgruppe Mecklenburg-Vorpommern des Berufsverbandes der Berufsbetreuer*innen), Martin Morbach (Teilnehmer aus der Sprungfeder der AWO Rostock gGmbH) und Alexander Liedtke (MitbegrĂŒnder von DepriBuddy) ĂŒber ihre persönlichen Erlebnisse und Herausforderungen wĂ€hrend der COVID-19-Pandemie. Gemeinsam mit dem Publikum diskutierten die PodiumsgĂ€ste ĂŒber verschiedene politische Forderungen und VerĂ€nderungsbedarfe.

Abschließende Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Andreas Speck, Isabelle Simon, Martin Morbach, Alexander Liedtke, Nobert Kißhauer, Frank Hammerschmidt (von links nach rechts)

Die Veranstaltung wurde vom Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. dokumentiert. Die Dokumentation wird in den nĂ€chsten Wochen veröffentlicht. Eine Übersicht zu weiteren AktivitĂ€ten und Initiativen des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und des Instituts fĂŒr Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. zum Thema COVID-19-Pandemie und psychische Gesundheit finden Sie hier. Einen Bericht zur Veranstaltung vom NDR können Sie bis zum 19.11.2021 hier ansehen.

Die Landeskoordination Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien in der Psychosozialen Umschau

Die Landeskoordination Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien in der Psychosozialen Umschau

In Deutschland leben ca. zwei bis drei Millionen Kinder mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil. SchĂ€tzungen zufolge wachsen davon etwa 500 Tausend Kinder bei Eltern mit schweren psychischen Erkrankungen auf. Viele dieser Kinder sind aufgrund der Erkrankung ihrer Eltern in ihrer Entwicklung mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, wodurch ein erhöhtes Risiko entsteht, selbst im erwachsenen Alter eine psychische Erkrankung oder andere soziale oder gesundheitliche BeeintrĂ€chtigungen zu entwickeln. Daher bedarf es fĂŒr Eltern mit psychischen BeeintrĂ€chtigungen und ihren Kindern geeignete niedrigschwellige, koordinierte und multiprofessionelle Informations-. Beratungs-, Behandlung- und UnterstĂŒtzungsangebote, die bisher in Deutschland nur unzureichend umgesetzt werden.

In Mecklenburg-Vorpommern wurde die aktuelle Situation von Kindern mit psychisch erkrankten Eltern im Rahmen des von den Landesministerien fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit und fĂŒr Soziales, Integration und Gleichstellung initiierten Modellprojektes “Landeskoordination: Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien” (LaKo KipsFam) 2020 als versorgungsrelevantes Thema aufgenommen. Ausgehend von den 2019 veröffentlichten Empfehlungen einer Gruppe von Expert*innen auf Bundesebene und der 2019 veröffentlichten Studie zu den Versorgungsangeboten fĂŒr psychisch belastete Familien in Mecklenburg-Vorpommern des Instituts fĂŒr Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. fördert die LaKo KipsFam die Entwicklung eines koordinierten und vernetzten Hilfesystems fĂŒr psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien in Mecklenburg-Vorpommern. Beim Aufbau und der Entwicklung von Netzwerk- und Informationsstrukturen ĂŒbernehmen die Gesellschaft fĂŒr Gesundheit und PĂ€dagogik mbH und der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. die Koordination und Vernetzung der verschiedenen Akteur*innen in der Versorgung von betroffenen Kindern, Eltern und Familien.

Diesen Monat wurden die aktuellen Aufgaben, AktivitĂ€ten und Vorhaben der LaKo KipsFam in einem Artikel der Zeitschrift Psychosoziale Umschau vorgestellt. Der Beitrag kann hier als PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Thema Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien sowie ĂŒber das Modellprojekt LaKo KipsFam können Sie auch ĂŒber den Newsletter der LaKo KipsFam erhalten. Einen Videovortrag zur LaKo KipsFam im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit 2021 finden Sie hier.

VideobeitrÀge zum Forum Arbeit und psychische Gesundheit

Im Sinne einer bezahlten und sozial anerkannten beruflichen TĂ€tigkeit trĂ€gt Arbeit durch die StĂ€rkung vorhandener Ressourcen, der Autonomie, des SelbstgefĂŒhls und der sozialen Integration neben der materiellen Existenzerhaltung maßgeblich zur psychischen Gesundheit des Menschen bei. Der Zugang zu Arbeit und beruflicher BeschĂ€ftigung ist daher ein wichtiger Bestandteil in der Versorgung und Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Obwohl in Deutschland umfangreiche und ausdifferenzierte Angebote zur medizinischen Rehabilitation, Teilhabe an Bildung und Arbeit bestehen, legen zahlreiche Studien nahe, dass das Ziel der beruflichen BeschĂ€ftigung in der Behandlung und Versorgung von psychisch erkrankten Menschen in Deutschland bisher nur unzureichend realisiert wird. Menschen mit psychischen Erkrankungen erhalten hĂ€ufig eine frĂŒhzeitige ErwerbsunfĂ€higkeit und die Reintegration in den allgemeinen Arbeitsmarkt findet bei einem Großteil nicht statt. Die Ursachen sind vielfĂ€ltig. So werden unter anderem arbeitsbezogene Barrieren durch die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen in der Bevölkerung und fehlende Reintegrationsangebote auf dem regulĂ€ren ersten Arbeitsmarkt als wesentliche Faktoren diskutiert. Aber auch in der psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung (insbesondere fĂŒr junge Menschen mit psychischen Erkrankungen) finden berufs- und ausbildungsbezogene Inhalte oftmals unzureichend BerĂŒcksichtigung.

Neben den gesundheitsförderlichen Aspekten von Arbeit lĂ€sst sich ebenfalls in Deutschland feststellen, dass die Zahl von Krankheitstagen, ErwerbsunfĂ€higkeit und FrĂŒhberentung aufgrund von psychischen Erkrankungen noch nie so hoch wie heute war. Diese Entwicklung ist erstaunlich, weil die HĂ€ufigkeit von psychischen Erkrankungen in der Bevölkerung zwar immer noch hoch aber in den letzten Jahren nicht auffĂ€llig angestiegen ist. Im Durchschnitt verlaufen die Ausfallzeiten durch psychische Erkrankungen auch wesentlich lĂ€nger als bei körperlichen Krankheiten.

Foto von Nataliya Vaitkevich von Pexels

Nicht selten stehen die psychischen Erkrankungen mit beruflichen Belastungen im Zusammenhang. Auch hier sind die Ursachen komplex. So scheinen gesellschaftliche VerĂ€nderungen in der Arbeitswelt, wie erhöhte FlexibilitĂ€ts-, KomplexitĂ€ts- und MobilitĂ€tsanforderungen sowie Beschleunigungsprozesse aufgrund technischer und kultureller VerĂ€nderungen, mit beruflichen und sozialen Überforderungen einherzugehen, die bei einem Teil der Bevölkerung zu körperlichen und psychischen BeeintrĂ€chtigungen fĂŒhren. Um diesem anhaltenden Trend entgegenzuwirken bedarf es unter anderem prĂ€ventiver Informations- und Beratungsangebote sowie Schulungen fĂŒr Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen zur Sensibilisierung fĂŒr psychische Belastungsfaktoren und deren Langzeitfolgen. Ziele dieser Maßnahmen sollten sein, die individuellen berufsbezogenen Belastungen zu identifizieren, Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen in der Arbeitswelt zu reduzieren und rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, die der Entwicklung einer langanhaltenden psychischen Erkrankung entgegenwirken.

Der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und das Institut fĂŒr Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. widmen sich im Rahmen von verschiedenen Projekten und Initiativen dem Thema psychische Gesundheit und Arbeit, mit dem Ziel, einerseits die Sensibilisierung von Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen fĂŒr dieses Thema durch Öffentlichkeitsarbeit, niedrigschwellige Beratung und Informationen zu fördern und andererseits die Entwicklung von neuen innovativen Versorgungs- und Behandlungsmodellen zu unterstĂŒtzen, welche eine Integration und Reintegration von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern ermöglichen.

AnlĂ€sslich der Woche der Seelischen Gesundheit im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wurden die einzelnen Initiativen und Projekte am 13. Oktober 2021 gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartner*innen wie der Klinik fĂŒr Psychiatrie und Psychotherapie Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg und dem Berufsförderungswerk Stralsund auf dem Forum Arbeit und psychische Gesundheit vorgestellt. Auf dieser Seite finden Sie alle FachbeitrĂ€ge aus dem Forum Arbeit und psychische Gesundheit als Video.

Arbeit und psychische Gesundheit von Karsten Giertz (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.)

Im Kontext von steigenden ArbeitsunfÀhigkeitstagen und beruflichen Fehlzeiten aufgrund von psychischen Belastungen hat das Thema Arbeit und psychische Gesundheit mittlerweile in der Gesellschaft an Bedeutung zugenommen. Besonders Mitarbeitende in den Sozial- und Gesundheitsberufen sind besonders gefÀhrdet psychische Erkrankungen im Zusammenhang mit beruflichen Belastungen zu entwickeln. Ausgehend von Krankenkassendaten und Fehlzeitenreporten diskutiert der Referent in seinem Beitrag verschiedene ErklÀrungsansÀtze aus der Soziologie und der psychiatrischen Epidemiologie, welche sich mit dem gesellschaftlichen Anstieg von psychischen Belastungen in der Arbeitswelt beschÀftigen.

RĂŒckkehr in den Beruf mit IPS-Coaching – Antje Werner (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und Institut fĂŒr Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.)

Arbeit und BeschĂ€ftigung haben einen besonderen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen. So kann Arbeit im Sinne einer bezahlten und sozial anerkannten beruflichen TĂ€tigkeit auch mit einer Reihe von gesundheitsförderlichen Faktoren einhergehen. Trotz eines umfangreichen und ausdifferenzierten therapeutischen Angebotes, legen die niedrigen Wiedereingliederungszahlen von Menschen mit psychischen Belastungen auf den ersten Arbeitsmarkt, einen Bedarf an innovativen Reintegrationsangeboten nahe. AnlĂ€sslich der Woche der Seelischen Gesundheit 2021 stellte Antje Werner das Rehapro-Modellprojekt IPS-Coaching – ZurĂŒck ins Berufsleben (IPS-ZIB) vor, das sich mit der Implementierung des Supported-Employment-Ansatzes in Deutschland beschĂ€ftigt.

“Es ist normal verschieden zu sein!” BroschĂŒre zur Anti-Stigma-Arbeit

JĂ€hrlich berichten in Deutschland 33 % der Frauen und 28 % der MĂ€nner aus der erwachsenen Bevölkerung ĂŒber auffallende Merkmale von mindestens einer psychischen Erkrankung. Die GesamtprĂ€valenz liegt hier zu Lande bei 28 %. Dies entspricht etwa einer Gesamtanzahl von 19 Millionen Menschen in einem Alter von 18 bis 60 Lebensjahren. Davon leiden etwa 1 bis 2 % an den schweren und langanhaltenden Auswirkungen ihrer psychischen Erkrankung, welche sich durch deutliche EinschrĂ€nkungen in verschiedenen Funktions- und Lebensbereichen zeigen und aufgrund der komplexen Behandlungsbedarfe oft medizinische und psychosoziale UnterstĂŒtzung und Behandlung beanspruchen. Gemessen an der Gesamtbevölkerung von Deutschland umfasst dieser Anteil etwa 680 Tausend bis 1 Million Menschen. In Anbetracht dieser Daten wird deutlich, dass psychische Erkrankungen genauso hĂ€ufig auftreten wie andere Volkskrankheiten (z. B. Diabetes oder Bluthochdruck).

Ungeachtet dieser HĂ€ufigkeit werden psychische Erkrankungen in der Gesellschaft immer noch stigmatisiert. Zahlreiche Studien aus den letzten 50 Jahren legen nahe, dass die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen in der deutschen Bevölkerung in den letzten Jahren sogar erheblich zugenommen hat. Vorurteile und Diskriminierung von bestimmten Bevölkerungsgruppen wirken sich nicht nur negativ auf das gesamtgesellschaftliche Klima aus, sondern vor allem fĂŒr die Betroffenen geht die gesellschaftliche Stigmatisierung mit einer erheblichen Verschlechterung ihrer LebensqualitĂ€t einher. Das Erleben von gesellschaftlicher Ausgrenzung fĂŒhrt zu einem verminderten SelbstwertgefĂŒhl, negativem Stresserleben, einer erhöhten SuizidalitĂ€t, einer Zunahme von Hoffnungslosigkeit und einer schlechteren KrankheitsbewĂ€ltigung. Zudem werden die Folgen einer erhöhten Selbststigmatisierung im Rahmen von wissenschaftlichen Untersuchungen mit einer geringeren Inanspruchnahme von psychosozialen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Hilfen sowie hĂ€ufigeren Krankenhauseinweisungen durch Kriseninterventionen assoziiert. Aber auch die Einstellung von Akteur*innen, welche in der Versorgung und Behandlung von psychisch erkrankten Menschen involviert sind, wird negativ durch die in der Bevölkerung vorherrschenden Stereotypen, Vorurteile oder diskriminierenden Tendenzen beeinflusst.

Der Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. veröffentlichte diesen Monat die Ergebnisse eines 2019 gestarteten und vom Bundesministerium fĂŒr Gesundheit geförderten Projektes zur Anti-Stigma-Arbeit. Im Rahmen einer Befragung der 220 Mitgliedsorganisationen des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie e.V. wurde eine systematische Erfassung von regionalen Anti-Stigma-AktivitĂ€ten und Kampagnen zur Gesundheitsförderung bei psychischen Belastungen vorgenommen. Als Ergebnis der Befragungsauswertung entstand die BroschĂŒre “Es ist normal – verschieden zu sein!”, die eine Übersicht zu erfolgreichen Anti-Stigma-Projekten in Deutschland und dem europĂ€ischen Raum zusammenstellt. Im Rahmen der BroschĂŒre sollen erprobte Methoden, Materialien oder Kampagnen-Elemente fĂŒr andere gemeinnĂŒtzige Organisationen nutzbar gemacht werden.

Die BroschĂŒre kann hier oder auf der Seite des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie e.V. heruntergeladen werden.

Auch die Anti-Stigma-Kampagne Mecklenburg-Vorpommern wurde vom Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. erfasst und in die BroschĂŒre als Best-Practice-Beispiel aufgenommen. Informationen zur Anti-Stigma-Kampagne Mecklenburg-Vorpommern finden Sie hier.