Fachkräfte in der Jugendhilfe und den dazugehörigen Diensten, werden regelmäßig mit Jugendlichen bzw. deren Bezugspersonen konfrontiert, die als sogenannte Systemsprenger deklariert werden. Doch was bedeutet es, als Systemsprenger bezeichnet zu werden? – Sprengen sie das System oder sprengt das System sie?
Das Phänomen und das Theoriekonstrukt der Systemsprenger beschäftigt seit Jahren die Jugendhilfe in allen Bereichen. Deswegen sieht die Chamäleon Akademie die Notwendigkeit, dass Expert*innen und Fachleute aus allen Bereichen der Hilfen zur Erziehung zu einem Fachtag zusammenkommen. Gemeinsam mit dem Experten und bundesweiten Fachmann Herrn Prof. Dr. Baumann veranstaltet die Akademie des CHAMÄLEON Stralsund e.V. am 21. und 22. Februar 2023 einen zweitägigen Fachtag inkl. Unterschiedlichen Workshops in der Alten Fischfabrik (Alte Richtenberger Str. 4, 18437 Stralsund).
Innerhalb dieser zwei Tage sollen sich die Teilnehmer*innen kritisch-konstruktiv mit der Theorie der „Systemsprenger“ auseinandersetzen. Dabei wird insbesondere der intensivpädagogische Kontext in einer methodischen Rahmung aufgezeigt. Zusätzlich sollen Einblick in die tragfähige Biografiearbeit gewährleistet sowie die diagnostischen Leitideen in der pädagogischen Arbeit vorgestellt werden.
Die Teilnahme an dem Fachtag kostet 239,- € inkl. MwSt. Für alle Frühbucher*innen wird ein Early-Bird-Rabatt für einen Gesamtpreis von 199,- € inkl. MwSt. (der Rabatt gilt für alle Anmeldungen bis einschließlich 23.12.2022) gewährt. Das vollständige Programm, das Anmeldeformular und alle weiteren Informationen finden Sie unter folgendem Link und in dem dazugehörigen Veranstaltungsflyer:
Stellenausschreibung Öffentlichkeits- und Pressearbeit für den Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.
In Deutschland leben ca. zwei bis drei Millionen Kinder mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil. Schätzungen zufolge wachsen davon etwa 500 Tausend Kinder bei Eltern mit schweren psychischen Erkrankungen auf. Viele dieser Kinder sind aufgrund der Erkrankung ihrer Eltern in ihrer Entwicklung mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, wodurch ein erhöhtes Risiko entsteht, selbst im erwachsenen Alter eine psychische Erkrankung oder andere soziale oder gesundheitliche Beeinträchtigungen zu entwickeln.
Seit 2020 fördert der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. gemeinsam mit der Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik mbH im Rahmen der Landeskoordination Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien Mecklenburg-Vorpommern (LaKo KipsFam) die Entwicklung eines koordinierten und vernetzten Hilfesystems für psychisch und/oder suchtbelasteten Familien in Mecklenburg-Vorpommern. Das Thema wurde erstmalig in Mecklenburg-Vorpommern über die LaKo KipsFam sichtbar gemacht. Beim Aufbau und der Entwicklung von Netzwerk- und Informationsstrukturen übernimmt die LaKo KipsFam die Koordination und Vernetzung der verschiedenen Akteur*innen in der Versorgung von betroffenen Kindern, Eltern und Familien: www.sozialpsychiatrie-mv.de
Zur Umsetzung der Aktivitäten und Initiativen der LaKo KipsFam möchten wir die Informations-, Öffentlichkeits- und Pressearbeit weiterentwickeln. Ziel ist die strategische Platzierung und Transparenz des Themas „Kinder psychisch und/ suchtbelasteter erkrankter Familien“ bei Stakeholdern sowie die Sensibilisierung der Fachkräfte und der Öffentlichkeit.
Hierzu suchen wir zum 01. Februar 2023 einen Mitarbeiter (m/w/d) für die Öffentlichkeits- und Pressearbeitmit einem Stundenumfang von 30 h pro Woche[1]
[1] vorbehaltlich der Förderung durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern.
Die Arbeit erfolgt in enger Abstimmung mit unserer zuständigen Projektkoordination und unseren Projektmitarbeitenden sowie unseren Kooperationspartner*innen.
Zu den Aufgaben der Öffentlichkeits- und Pressestelle gehören:
redaktionelle Bearbeitung der Homepage
Erstellung und Versand des Newsletters (einmal im Quartal) und weiterer Mailings
Zusammenarbeit mit einer externen Agentur zur weiteren Erstellung von Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Weiterentwicklung des Corporate Designs für eine wirkungsvolle Wahrnehmung der Aktivitäten der LaKo KipsFam bei den Zielgruppen
projektbegleitende Fachpressearbeit
Planung und Organisation von Veranstaltungen
Unterstützung der internen Projektkommunikation und Repräsentation der LaKo KipsFam bei den Kooperationspartner*innen
strategische Öffentlichkeitsarbeit entsprechend der Projektziele
Wir wünschen uns eine*n Kollegen*in mit
erfolgreich abgeschlossenem Studium mit Schwerpunkt Kommunikationswissenschaften, Public Relations oder vergleichbarem Hintergrund
ausgeprägtem Interesse (und ggf. beruflichem Hintergrund) an Sozialer Arbeit, Psychologie, Medizin, Forschung oder Gesundheitswesen
Berufserfahrung im Bereich Öffentlichkeits- und Pressearbeit
sehr sicherem Schreibstil und hoher Sprachkompetenz
sehr gute MS-Office Kenntnisse und Erfahrung in der Nutzung von CMS
Erfahrungen im Umgang mit sozialen Medien, Newsletter-Tools und Software für Bild- und Videobearbeitung
Versiertheit in der Betreuung von Online-Veranstaltungen und eigenen Moderationsbeiträgen
Kommunikationssicherheit gegenüber Stakeholdern, Geldgebern, Betroffenen und Kooperationspartner*innen
einer hohen Sensibilität beim Thema Datenschutz
Kreativität und Mut, um über das Thema „Psychische Erkrankung“ professionell zu sprechen und zu schreiben, Haltefähigkeit für den Umgang mit emotional belastenden Themen
Strukturiertes Arbeiten, Eigenständigkeit und hohe Selbstorganisation sowie eine Bereitschaft zu mobilem und flexiblem Arbeiten
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 31.01.2023! Bitte richten Sie diese ausschließlich per E-Mail an LV@sozialpsychiatrie-mv.de Für Rückfragen und weiteren Informationen wenden Sie sich auch gerne an unsere Geschäftsstelle: Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V., Carl-Hopp-Straße 19a, 18069 Rostock, Telefon: 0381 8739423 0.
Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie auch hier als PDF:
Aktuellen Studien zufolge weisen ca. 16 % der Kinder und Jugendlichen Merkmale von psychischen Belastungen auf. Viele psychische Erkrankungen im Erwachsenenalter haben ihren Ursprung vor dem 21. Lebensjahr. Dennoch nimmt nur ein Drittel von ihnen professionelle Unterstützung in Anspruch. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Behandlungs- und Betreuungsangebote mit dem Erreichen des 18. Lebensjahres enden. In den letzten Jahren haben sich deshalb in Deutschland in vielen Regionen Deutschland spezifische Behandlungs- und Unterstützungsangebote für diese Altersgruppe entwickelt, die durch Vernetzung und Kooperation eine kontinuierliche psychosoziale Begleitung sicherstellen wollen. Mit der Unterstützung von zahlreichen Autor*innen stellen die Herausgeberin Antje Werner (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.) sowie die Herausgeber Karsten Giertz (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.) und Prof. Dr. Michael Kölch (Universitätsmedizin Rostock) in diesem Buch neben fachlichen Grundlagen zahlreiche Erfahrungen aus verschiedenen innovativen Modellprojekten zur Versorgung und Behandlung von adoleszenten Patient*innen vor.
Das Buch ist im Psychiatrie Verlag veröffentlicht. Weitere Informationen zum Inhalt und zu den Autor*innen finden Sie hier im Flyer:
Mittlerweile weisen zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse auf den bedeutsamen Einfluss von frühen Bindungserfahrungen auf die psychische und körperliche Gesundheit hin. Historisch gesehen ist dies keine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist es, diesen Themen über verschiedene Zugänge Raum zu geben.
Hierzu veranstaltete die Landeskoordination Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem European Centre of Clinical Social Work e.V., dem Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und der Fachhochschule Campus Wien am 18. Oktober 2022 die Online-Veranstaltung “Bindung und psychische Gesundheit in Familie und Gesellschaft”.
Neben der Vorführung des Dokumentarfilms “Good Enough Parents” von Regisseur Domenik Schuster setzten sich die Teilnehmer*innen auf der Veranstaltung kritisch mit alten Erziehungsweisheiten und gegenwärtigen Erziehungstrends auseinander. Nach der Filmpräsentation und einem Austausch gab die Expertin Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner (Alice Salomon Hochschule Berlin) einen Einblick in die Bedeutung von frühen Bindungserfahrungen auf die psychische Gesundheit. Mit dem Einfluss von historischen Erziehungsmythen auf die gesellschaftliche Gegenwart beschäftigte sich die Expertin Barbara Neudecker (FH Campus Wien & Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien). Beide Vorträge können hier noch einmal nachträglich als Video angesehen werden.
Vortrag Prof. Dr. Silke B. Gahleitner zur Bedeutung von frühen Bindungserfahrungen auf die Gesundheit
Vortrag Barbara Neudecker zum Einfluss von historischen Erziehungsmythen auf die gesellschaftliche Gegenwart
Wir bedanken uns bei allen Referent*innen und Teilnehmer*innen für die anregende Diskussion und den tollen Austausch. Die Feedbacks und Impulse der Teilnehmer*innen aus der Veranstaltung haben wir Ihnen hier abgelegt.
Die neue Ausgabe des Newsletters der Landeskoordination Kinder aus psychisch und/ suchtbelasteten Familien Mecklenburg-Vorpommern (LaKo KipsFam) Ausgabe geht auf die Arbeit der Frühen Hilfen ein, die einen wichtigen Bestandteil in der Unterstützung von Familien mit psychosozialen Belastungen bilden. Aus der Forschung zeigen seit vielen Jahren verschiedene Erkenntnisse, dass in den ersten Lebensjahren die entscheidenden Weichen für die gesunde Entwicklung eines Kindes gestellt werden. Damit alle Kinder gesund aufwachsen, ist es notwendig Eltern, die es aufgrund ihrer Lebenssituation aus eigener Kraft nicht schaffen, ihre Kinder angemessen zu fördern, frühzeitig Unterstützung anzubieten. Die Frühen Hilfen stellen hierbei deutschlandweit wichtige Hilfs- und Unterstützungsangebote für Familien dar. Lesen Sie mehr über die wertvolle Arbeit der Netzwerke in unserer Rubrik “Aktuelles”.
Der Newsletter gibt auch einen Überblick über die Angebote der Woche der Seelischen Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern, die wie jedes Jahr im Herbst stattfindet. Zudem bietet die Ausgabe folgende weitere Sonderinhalte: ein Expert*inneninterview mit einer KiTa-Leiterin aus Mecklenburg-Vorpommern sowie ein Interview mit Frau Wilhelm von der Landeskoordination der Frühen Hilfen in Mecklenburg-Vorpommern sowie thematisch passende Studien, Fortbildungstipps, Buchempfehlungen und natürlich Aktuelles aus der LaKo KipsFam.
Der vollständige Newsletter kann unten als PDF heruntergeladen werden. Die Anmeldung zum Newsletter sowie ältere Ausgaben finden Sie hier.
Menschen mit Fluchterfahrung werden mit zahlreichen psychosozialen Belastungen konfrontiert. Insbesondere für Kinder können sich die Auswirkungen von Krieg und Flucht negativ auf die Entwicklung und Gesundheit auswirken. In der Unterstützung dieser Zielgruppe sehen sich Fachkräfte oftmals mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert.
Um Fachkräften in der psychosozialen Arbeit mit geflüchteten Familien mit kleinen Kindern besser zu unterstützen, bietet das Nationale Zentrum Frühe Hilfen einmal pro Woche digitale Sprechstunden zu ausgewählten Themen rund um psychosoziale Auswirkungen von Krieg und Flucht auf kleine Kinder sowie über spezifische Hilfen, Beratungs- und Therapieansätze an. Teilnehmen können Fachkräfte in den Frühen Hilfen sowie alle Personen, die in ihrem beruflichen Kontext Familien mit kleinen Kindern beraten oder im Alltag begleiten sowie freiwillige Helfer*innen.
Wie wirken sich Fluchterfahrungen auf kleine Kinder aus? Woran erkenne ich Folgen von traumatischen Erlebnissen? Was muss ich in der Beratung beachten? Wie kann ich schnell helfen? Um diese und ähnliche Fragen geht es bei den digitalen Sprechstunden, die das Nationale Zentrum Frühe Hilfen als Teil eines Kooperationsprojektes fördert. Derzeit befindet sich die Digitale Sprechstunde noch im Aufbau. Infos zu den Terminen und Ansprechpartner*innen finden Sie hier.
Mittlerweile weisen zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse auf den bedeutsamen Einfluss von frühen Bindungserfahrungen auf die psychische und körperliche Gesundheit hin. Historisch gesehen ist dies keine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist es, diesen Themen in der Woche der Seelischen Gesundheit 2022 über verschiedene Zugänge Raum zu geben.
Hierzu veranstaltet die Landeskoordination Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem European Centre of Clinical Social Work e.V., dem Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und der Fachhochschule Campus Wien am 18. Oktober 2022 zwischen 15:00 bis 18:30 Uhr die Online-Veranstaltung “Bindung und psychische Gesundheit in Familie und Gesellschaft”.
Im Rahmen einer Vorführung des Dokumentarfilms “Good Enough Parents” von Regisseur Domenik Schuster setzen wir uns auf der Veranstaltung kritisch mit alten Erziehungsweisheiten und gegenwärtigen Erziehungstrends auseinandersetzen. Nach der Filmpräsentation und einem Austausch gibt die Expertin Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner (Alice Salomon Hochschule Berlin) in ihrem Kurzvortrag einen Einblick in die Bedeutung von frühen Bindungserfahrungen auf die psychische Gesundheit. Mit dem Einfluss von historischen Erziehungsmythen auf die gesellschaftliche Gegenwart beschäftigt sich im Anschluss die Expertin Barbara Neudecker (FH Campus Wien & Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien).
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und die Veranstaltung wird online über Zoom durchgeführt. Die Zugangsdaten erhalten Sie per E-Mail zeitnah vor der Veranstaltung. Hierzu ist eine Anmeldung bis zum 14. Oktober 2022 unter Angabe des Veranstaltungstitels an LV@sozialpsychiatrie-mv.de nötig.
Informationen zum Regisseur und einen Trailer zum Film “Good Enough Parents” finden Sie hier. Den Flyer zur Veranstaltung mit dem Programm und weiteren Informationen können Sie herunterladen.
Ob Weltwirtschaftskrise, Klimakrise, COVID-19-Pandemie oder Ukraine-Konflikt, durch die zunehmenden Globalisierungsprozesse und die digitale Vernetzung wirken sich auch hierzulande die weltweiten Entwicklungen unmittelbar auf den Alltag vieler Menschen aus. Die Folgen der verschiedenen Flüchtlingsbewegungen auf die deutsche Gesellschaft, die Einschränkungen im Sozial- und Gesundheitssystem im Zuge der COVID-19-Pandemie sowie die Lebensveränderungen für viele Menschen durch die steigende Inflation im Zusammenhang mit den globalen wirtschaftlichen Veränderungen und den weltweit sinkenden industriellen Ressourcen machen deutlich, wie eng auch die Praxis der Klinischen Sozialarbeit mit diesen Entwicklungen verbunden ist.
Unter dem Titel Themen der Zeit widmet sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Klinische Sozialarbeit zahlreichen Entwicklungen und Themen, welche ausgewählte Adressat*innen der Klinischen Sozialarbeit betreffen und neuere Entwicklungen in der Arbeit thematisieren sowie den Einfluss von gesellschaftlichen Entwicklungen auf die Strukturen und Praxis Klinischer Sozialarbeit diskutieren.
So gehen Pia Scheidweiler (Jugendberatungsstelle Viva Wandsbek – Take care! und Viva Billstedt – Take Care!, Jugendhilfe e. V.), Jörg Sikkenga (Berufsakademie Lüneburg) und Martin Schröder (UPK Basel) auf die aktuelle Versorgungssituation von sogenannten „Systemsprenger:innen“ in der Kinder- und Jugendhilfe ein. Karsten Giertz (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.), Sarah Jenderny (Institut für Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.), Julia Möller (Institut für Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.) und Ingmar Steinhart (Institut für Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.) stellen die Ergebnisse einer Studie vor, die sich mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die psychosoziale Versorgung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen beschäftigt. Die aktuellen Diskurse um sogenannte Hard-to-reach-Klient:innen greift Sina Motzek-Öz (Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Wolfenbüttel) auf. Ausgehend von biografischen Interviews mit Frauen mit Migrationsgeschichte und Depression rekonstruiert sie das Gesundheitshandeln, wodurch ein differenziertes und akteurszentriertes Bild entsteht aus dem sich Ansatzpunkte für professionelle Interventionen bei dieser Zielgruppe ableiten lassen. Die Bedeutung von Traumafolgestörungen bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen thematisieren Luzia Fischer Stiftung Bändi Luzern), Stefania Calabrese (Hochschule Luzern) und Martin Schröder (UPK Basel). Sie weise daraufhin, dass Traumafolgestörungen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung deutlich häufiger bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen vorzufinden sind und sich negativ auf das Leben als auch auf die professionelle Beziehungsarbeit auswirken können. Vor diesem Hintergrund werden traumasensible Konzepte in der psychosozialen Arbeit diskutiert.
Zum Abschluss beschäftigen sich die Redaktionsmitglieder Karsten Giertz und Katarina Prchal mit dem Einfluss von aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen – wie dem Ukraine-Kriegs, die COVID-19-Pandemie oder die Klimakrise – auf die Lebenssituation vieler Adressat*innen der Sozialen Arbeit und diskutieren notwendige sozialpolitische Maßnahmen, welche von der Sozialen Arbeit ausgehen sollten.
Das Editorial, das Inhaltsverzeichnis sowie der Beitrag von Karsten Giertz und Katarina Prchal (Humboldt-Universität zu Berlin)stehen als PDF hier als Download zur Verfügung. Die vollständige Ausgabe kann bei der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. als Einzelheft bestellt werden.
Gemeinsam mit seinen Kooperationspartner*innen beschäftigt sich der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. im Rahmen des vom Ministerium für Gesundheit, Soziales und Sport geförderten Modellprojektes “Adoleszentenpsychiatrie” seit mehreren Jahren mit der Versorgungssituation von jungen Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen.
Insbesondere für junge Menschen mit psychischen Erkrankungen kann der Lebensabschnitt der Adoleszenz eine besondere Herausforderung werden. Neben den ohnehin mit dieser Phase verbundenen Entwicklungsaufgaben müssen junge Menschen mit psychischen Erkrankungen zusätzlich die krankheitsbedingten Belastungen bewältigen. Zudem haben viele der psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter oftmals ihren Ursprung in der Lebensphase der Adoleszenz. Dennoch ist die Behandlungs- und Versorgungssituation für die jungen Menschen neben unzureichenden psychiatrischen und psychosozialen Behandlungs- und Unterstützungsangeboten, fehlenden Angeboten zur Prävention und Frühintervention durch Schnittstellenprobleme und Beziehungsabbrüche aufgrund der formalen Altersgrenze von 18 Jahren geprägt.
Zum Abschluss des Modellprojektes “Adoleszentenpsychiatrie” findet am 21. September 2022 im Bürgersaal Waren (Müritz) die Fachtagung Adoleszenzpsychiatrie von 08:30 bis 16:00 Uhr statt. Neben allgemeinen einführenden Fachinputs werden auf der Fachtagung die Ergebnisse und Erfahrungen des regionalen Modellprojektes “Adoleszentenpsychiatrie” sowie die daraus abgeleiteten Empfehlungen für eine notwendige Weiterentwicklung der Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern für diese Zielgruppe vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Möglichkeit sich mit weiteren Themen im Zusammenhang mit der Behandlung und Unterstützung von psychisch belasteten jungen Menschen mit zahlreichen Expert*innen auszutauschen.
Die Einladung, das finale Tagungsprogramm und die Informationen zur Anmeldung finden Sie hier:
Der Lebensabschnitt der Adoleszenz kann für junge Menschen mit psychischen Erkrankungen eine besondere Herausforderung werden. Neben den ohnehin mit dieser Phase verbundenen Entwicklungsaufgaben müssen junge Menschen mit psychischen Erkrankungen zusätzlich die krankheitsbedingten Belastungen bewältigen. Viele der psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter haben oftmals ihren Ursprung in der Lebensphase der Adoleszenz.
Dennoch ist die Behandlungs- und Versorgungssituation für die jungen Menschen neben unzureichenden psychiatrischen und psychosozialen Behandlungs- und Unterstützungsangeboten, fehlenden Angeboten zur Prävention und Frühintervention durch Schnittstellenprobleme und Beziehungsabbrüche aufgrund der formalen Altersgrenze von 18 Jahren geprägt.
Im Rahmen des vom Ministerium für Gesundheit, Soziales und Sport geförderten Modellprojektes “Adoleszentenpsychiatrie” beschäftigt sich der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. mit seinen Kooperationspartnern bereits seit vielen Jahren mit der Versorgungssituation von jungen Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen.
Zum Abschluss des Modellprojektes “Adoleszentenpsychiatrie” findet am 21. September 2022 im Bürgersaal Waren (Müritz) die Fachtagung Adoleszenzpsychiatrie von 08:30 bis 16:00 Uhr statt. Neben allgemeinen einführenden Fachinputs werden auf der Fachtagung die Ergebnisse und Erfahrungen des regionalen Modellprojektes “Adoleszentenpsychiatrie” sowie die daraus abgeleiteten Empfehlungen für eine notwendige Weiterentwicklung der Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern für diese Zielgruppe vorgestellt und diskutiert. Zudem haben die Teilnehmenden die Möglichkeit sich mit weiteren Themen im Zusammenhang mit der Behandlung und Unterstützung von psychisch belasteten jungen Menschen auszutauschen.
Die Einladung, das Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier im Flyer.
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