Fachtagung „Ländlicher Raum – psychische Gesundheit – Demokratie: Perspektiven für eine starke Gemeinschaft“

In Mecklenburg-Vorpommern leben rund 50.000 Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren sowie etwa 200.000 erwachsene Menschen mit einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Die psychosoziale Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit psychischen Gesundheitsbeeinträchtigungen ist dabei überwiegend durch ländliche Versorgungsstrukturen mit geringer Bevölkerungsdichte geprägt. Mehr als 60 % der Bevölkerung des Landes lebt in ländlichen und strukturschwachen Regionen mit einer im bundesweiten Vergleich sehr niedrigen Bevölkerungsdichte von etwa 68 Einwohner*innen pro Quadratkilometer.

Obwohl die Prävalenz psychischer Erkrankungen in ländlichen und städtischen Regionen vergleichbar ist, unterscheiden sich die vorhandenen Versorgungsstrukturen erheblich. Der ländliche Raum ist von besonderen sozialen, strukturellen und politischen Rahmenbedingungen geprägt, die den Zugang zu Unterstützungsangeboten erschweren. In vielen ländlichen Gemeinden kann der Bedarf an psychischer Gesundheitsversorgung nicht ausreichend gedeckt werden, da es an passgenauen und differenzierten Angeboten für spezifische Zielgruppen mangelt. Insbesondere für Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen, für Menschen mit Migrationserfahrungen oder anderen kulturellen Hintergründen sowie für Personen mit spezifischen therapeutischen Behandlungs- und Unterstützungsbedarfen bestehen in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Versorgungslücken. Hinzu kommt, dass Bewohner*innen ländlicher Regionen – vor allem in kleinen Gemeinden mit hoher sozialer Transparenz – stärker von Stigmatisierung betroffen sind, was die Inanspruchnahme notwendiger Hilfen zusätzlich erschwert.

Versorgungslücken, Fachkräftemangel, Stigmatisierung und soziale Isolation wirken sich nachhaltig auf die psychische Gesundheit der Menschen vor Ort aus. Gleichzeitig ist eine stabile Demokratie auf soziale Teilhabe, Solidarität und verlässliche Versorgungsstrukturen angewiesen. Aktuelle rechtspopulistische und rechtsextreme politische Strömungen greifen die Folgen der bestehenden Defizite gezielt auf, verstärken die Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie anderer gesellschaftlicher Minderheiten und untergraben die Umsetzung einer menschenrechtsorientierten psychosozialen Versorgung.

Vor diesem Hintergrund lädt der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr unter dem Titel „Ländlicher Raum – psychische Gesundheit – Demokratie: Perspektiven für eine starke Gemeinschaft“ zu seiner Jahrestagung ein. Ziel der Veranstaltung ist es, zentrale Herausforderungen und Zukunftsfragen sozialpsychiatrischer Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern in den Blick zu nehmen. Die Fachvorträge und Impulsbeiträge thematisieren die aktuelle Versorgungssituation von Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren Zu- und Angehörigen im ländlichen Raum, die prekäre Lage bislang marginalisierter und wenig berücksichtigter Zielgruppen sowie den Zusammenhang zwischen einer stabilen gemeindepsychiatrischen Versorgung, sozialer Teilhabe und demokratischen Prozessen.

Vor dem Hintergrund der diesjährigen Landtagswahlen werden diese Themen in einer abschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen der demokratischen Fraktionen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern sowie mit Akteur*innen aus Selbsthilfe und psychosozialer Versorgung vertieft und gemeinsam Perspektiven für die zukünftige Ausgestaltung einer demokratischen, solidarischen und bedarfsgerechten psychosozialen Versorgung entwickelt.

Ergänzend bieten Austauschformate im Anschluss an die Fachvorträge sowie während der gesamten Veranstaltung Raum für Diskussion, Vernetzung und fachlichen Dialog.

Fachtagung „Ländlicher Raum – psychische Gesundheit – Demokratie: Perspektiven für eine starke Gemeinschaft“ am 09. September 2026 in Züssow

In Mecklenburg-Vorpommern leben rund 50.000 Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren sowie etwa 200.000 erwachsene Menschen mit einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Die psychosoziale Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit psychischen Gesundheitsbeeinträchtigungen ist dabei überwiegend durch ländliche Versorgungsstrukturen mit geringer Bevölkerungsdichte geprägt. Mehr als 60 % der Bevölkerung des Landes lebt in ländlichen und strukturschwachen Regionen mit einer im bundesweiten Vergleich sehr niedrigen Bevölkerungsdichte von etwa 68 Einwohner*innen pro Quadratkilometer.

Obwohl die Prävalenz psychischer Erkrankungen in ländlichen und städtischen Regionen vergleichbar ist, unterscheiden sich die vorhandenen Versorgungsstrukturen erheblich. Der ländliche Raum ist von besonderen sozialen, strukturellen und politischen Rahmenbedingungen geprägt, die den Zugang zu Unterstützungsangeboten erschweren. In vielen ländlichen Gemeinden kann der Bedarf an psychischer Gesundheitsversorgung nicht ausreichend gedeckt werden, da es an passgenauen und differenzierten Angeboten für spezifische Zielgruppen mangelt. Insbesondere für Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen, für Menschen mit Migrationserfahrungen oder anderen kulturellen Hintergründen sowie für Personen mit spezifischen therapeutischen Behandlungs- und Unterstützungsbedarfen bestehen in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Versorgungslücken. Hinzu kommt, dass Bewohner*innen ländlicher Regionen – vor allem in kleinen Gemeinden mit hoher sozialer Transparenz – stärker von Stigmatisierung betroffen sind, was die Inanspruchnahme notwendiger Hilfen zusätzlich erschwert.

Versorgungslücken, Fachkräftemangel, Stigmatisierung und soziale Isolation wirken sich nachhaltig auf die psychische Gesundheit der Menschen vor Ort aus. Gleichzeitig ist eine stabile Demokratie auf soziale Teilhabe, Solidarität und verlässliche Versorgungsstrukturen angewiesen. Aktuelle rechtspopulistische und rechtsextreme politische Strömungen greifen die Folgen der bestehenden Defizite gezielt auf, verstärken die Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie anderer gesellschaftlicher Minderheiten und untergraben die Umsetzung einer menschenrechtsorientierten psychosozialen Versorgung.

Vor diesem Hintergrund lädt der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr unter dem Titel „Ländlicher Raum – psychische Gesundheit – Demokratie: Perspektiven für eine starke Gemeinschaft“ zu seiner Jahrestagung im Tagungshotel Ostseeländer, Gustav-Jahn-Str. 6, in 17495 Züssow ein. Ziel der Veranstaltung ist es, zentrale Herausforderungen und Zukunftsfragen sozialpsychiatrischer Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern in den Blick zu nehmen. Die Fachvorträge und Impulsbeiträge thematisieren die aktuelle Versorgungssituation von Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren Zu- und Angehörigen im ländlichen Raum, die prekäre Lage bislang marginalisierter und wenig berücksichtigter Zielgruppen sowie den Zusammenhang zwischen einer stabilen gemeindepsychiatrischen Versorgung, sozialer Teilhabe und demokratischen Prozessen.

Vor dem Hintergrund der diesjährigen Landtagswahlen werden diese Themen in einer abschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen der demokratischen Fraktionen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern sowie mit Akteur*innen aus Selbsthilfe und psychosozialer Versorgung vertieft und gemeinsam Perspektiven für die zukünftige Ausgestaltung einer demokratischen, solidarischen und bedarfsgerechten psychosozialen Versorgung entwickelt.

Ergänzend bieten Austauschformate im Anschluss an die Fachvorträge sowie während der gesamten Veranstaltung Raum für Diskussion, Vernetzung und fachlichen Dialog.

Am Vortag der Fachtagung (8. September 2026) findet die Mitgliederversammlung des Landesverbands Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. statt.

Einen Save-The-Date-Flyer finden Sie hier.

Das finale Programm zur Tagung wird in den nächsten Wochen hier veröffentlicht. 

Ergebnisprotokoll zum zweiten Auftakttreffen zur Gründung einer Landesarbeitsgruppe der Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern

Unterstützt durch:

Der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LSP MV) und der Landesverband Schleswig-Holstein der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V. (LVSH-AFpK) haben am 13. Januar 2026 zu einem zweiten Online-Auftakttreffen zur Gründung einer Landesarbeitsgruppe für Angehörige und Freunde von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern eingeladen.

Ziele des Online-Treffens war die Entwicklung einer Perspektive für die Gründung einer Landesarbeitsgruppe für Angehörige und Freunde von Menschen mit psychischen Erkrankungen, der landesweite Austausch und die Verbesserung der Unterstützung von Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch die landesweite Vernetzung sowie die Förderung der Selbstvertretung.

Das Online-Treffen fand unter der Moderation von Dr. Rüdiger Hannig (LVSH-AFpK) und mit Unterstützung des LSP MV statt. Alle Ergebnisse und Inhalte des Treffens sind hier im Protokoll zusammengefasst.

Landesverband der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e. V.

Hopfenstraße 1d

24114 Kiel

Tel.: 0431 260 956-90

kontakt@lvsh-afpk.de

Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Carl-Hopp-Straße 19a

18069 Rostock

Tel: 0381 873 942 30

lv@sozialpsychiatrie-mv.de

Einladung zum weiteren Online-Auftakttreffen zur Gründung einer Landesarbeitsgruppe der Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern am 13. Januar 2026

Unterstützt durch:

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LSP MV) und der Landesverband Schleswig-Holstein der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V. (LVSH-AFpK) laden Sie herzlich zu einem weiteren Online-Treffen zur Gründung einer Landesarbeitsgruppe für Angehörige und Freunde von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern ein.

Ziele des Online-Treffens

  • Entwicklung einer Perspektive für die Gründung einer Landesarbeitsgruppe für Angehörige und Freunde von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern: Wir möchten mit der Unterstützung des LVSH-AFpK in Mecklenburg-Vorpommern eine unabhängige Plattform schaffen, auf der Angehörige und Freunde von Menschen mit psychischen Erkrankungen ihre Erfahrungen, Bedürfnisse und Anliegen austauschen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen entwickeln können, mit denen sie konfrontiert sind.
  • Austausch und Vernetzung: Wir möchten Angehörige und Freunde sowie regionale Selbsthilfeinitiativen für Angehörige und Freunde von psychisch erkrankten Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zusammenbringen und vernetzen.
  • Verbesserung der Unterstützung durch die Vernetzung in Mecklenburg-Vorpommern: Wir möchten die Unterstützung für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch die landesweite Vernetzung in Mecklenburg-Vorpommern verbessern und ihre Bedürfnisse und Anliegen auch auf Landesebene stärker in den Fokus rücken.
  • Förderung der Selbstvertretung: Wir möchten die Selbsthilfe und die Selbstvertretung von Angehörigen und Freunden von psychisch erkrankten Menschen in Mecklenburg-Vorpommern stärken und fördern.

Das Online-Treffen findet unter der Moderation von Dr. Rüdiger Hannig -LVSH-AFpK – und mit Unterstützung des LSP MV am 13. Januar 2026 von 17:00 bis ca. 19:00 Uhr über das Online-Konferenzprogramm Zoom statt.

Bei Interesse melden Sie sich aus organisatorischen Gründen zum 09. Januar 2026 unter kathrin.boegner@sozialpsychiatrie-mv.de mit dem Stichwort: „Auftakttreffen Landesarbeitsgruppe Angehörige“ zur Veranstaltung an.

Alle Informationen finden Sie auch hier im Flyer:

Leiten Sie diese Einladung gerne an Interessierte weiter.

All Informationen aus dem ersten Auftaktreffen vom 10. September 2025 finden Sie hier.

Broschüre “Geburt und Psyche” der Landesfachstelle: KipsFam

Die Geburt eines Menschen ändert das Leben einer Familie von Grund auf: Weniger Platz, weniger Zeit, weniger Schlaf. Mehr Verantwortung, mehr Berührung, mehr Verbindlichkeit. Eltern müssen in ihre neuen Rollen reinwachsen und ihr Kind und auch sich selbst neu kennenlernen. Eine große Herausforderung, mit der viele Mütter und Väter kämpfen.

Besonders Frauen stehen in der Zeit von Schwangerschaft, Geburt und Elternwerden unter hohem Druck. Während die Gesellschaft für diese Lebensphase ein romantisches Bild von Harmonie, Glück und Leichtigkeit zeichnet, bringt die Realität Mütter – und immer häufiger auch Väter – an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. 

Deshalb ist es so wichtig, den Blick genau dorthin zu richten. Die Landesfachstelle: KipsFam des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. möchte dies im Rahmen einer Broschüre “Geburt und Psyche” erreichen und Betroffenen eine Stimme geben. Das Heft richtet sich sowohl an Fachleute als auch an junge und werdende Familien.


 

Ergebnisprotokoll zum Auftakttreffen zur Gründung einer Landesarbeitsgruppe der Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern

Unterstützt durch:

Der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LSP MV) und der Landesverband Schleswig-Holstein der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V. (LVSH-AFpK) haben am10. September 2025 zu einem Online-Auftakttreffen zur Gründung einer Landesarbeitsgruppe für Angehörige und Freunde von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern eingeladen.

Ziele des Online-Treffens war die Entwicklung einer Perspektive für die Gründung einer Landesarbeitsgruppe für Angehörige und Freunde von Menschen mit psychischen Erkrankungen, der landesweite Austausch und die Verbesserung der Unterstützung von Angehörigen von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch die landesweite Vernetzung sowie die Förderung der Selbstvertretung.

Das Online-Treffen fand unter der Moderation von Dr. Rüdiger Hanning (LVSH-AFpK) und mit Unterstützung des LSP MV statt. Alle Ergebnisse und Inhalte des Treffens sind hier im Protokoll zusammengefasst.

Interessierte Angehörige und Freunde von Menschen mit psychischen Erkrankungen, die sich im Rahmen einer Landesarbeitsgruppe engagieren wollen, können sich unter folgenden Kontaktdaten melden:

Landesverband der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e. V.

Hopfenstraße 1d

24114 Kiel

Tel.: 0431 260 956-90

kontakt@lvsh-afpk.de

Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Carl-Hopp-Straße 19a

18069 Rostock

Tel: 0381 873 942 30

lv@sozialpsychiatrie-mv.de

Die Woche der Seelische Gesundheit 2025 in Mecklenburg-Vorpommern: Alle Veranstaltungen in allen Regionen

Die diesjährige Aktionswoche „Seelische Gesundheit“ stehen unter dem Motto „Lass Zuversicht wachsen – Psychisch stark in die Zukunft” und finden vom 10. bis 20. Oktober in ganz Deutschland statt.

Die Woche der Seelischen Gesundheit möchte auf die unterschiedlichen Strategien zur Bewältigung und auf das vielfältige psychosoziale Hilfsangebot in Deutschland aufmerksam machen sowie zum gemeinsamen Austausch und gegenseitiger Unterstützung aufrufen.

Jährlich finden über 800 Events regional vor Ort und online. Ob Vorträge, Workshops, Podcasts oder Kunstausstellungen – alle sind eingeladen, bei verschiedenen Veranstaltungsformaten und Aktionstagen die kleinen und großen Angebote der psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen in ihrer Umgebung kennenzulernen.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern finden in vielen Regionen zahlreiche kostenfreie Veranstaltungen statt. Einen Überblick zu allen Aktionswochen in den Landkreisen und kreisfreien Städten in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie hier:

Veranstaltungsreihe „SeelenZeit auf dem Lande“ vom 07. bis 10. Oktober 2025 im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Im Rahmen der bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit vom 10. bis 20. Oktober startet der Gemeindepsychiatrische Verbund (GPV) Mecklenburgische Seenplatte ein modellhaftes neues Format, das älteren Menschen in ländlichen Regionen gezielt niedrigschwellige Angebote zu seelischer Gesundheit, Prävention und Beratung zugänglich machen soll.

Das Ziel ist, Menschen in höherem Lebensalter, in ihrer Lebenswelt abzuholen und für wichtige Themen wie Einsamkeit, seelische Gesundheit im Alter, Pflege, Medikamentensucht oder Alltagsbewältigung zu sensibilisieren – mit einem offenen, freundlichen Veranstaltungsformat in vertrauter Umgebung. Gleichzeitig werden auch Gesundheitschecks (Blutdruckmessung, Pulsmessung, Seh- und Hörtests) angeboten.

Die „SeelenZeit auf dem Lande“ soll ein Tag zum Auftanken, Informieren und Innehalten sein. Für die Menschen, ihre Gesundheit und ihre Seele. Die Aktion „SeelenZeit auf dem Lande“ findet an folgenden Orten statt:

07. Oktober in Faulenrost,

08. Oktober in Beseritz und

09. Oktober in Bollewick 

Am Abend des 09. Oktober um 17:00 Uhr liest die Autorin Luise Müller aus ihrem Buch „Der Tag, der mein Leben veränderte“ in der Regionalbibliothek Neubrandenburg. Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Alle Informationen finden Sie hier.

Fachtag: „Büsch‘n durch‘n Wind?!” – Seelische Gesundheit im Alter und Unterstützungsmöglichkeiten am 10. Oktober 2025 in Stralsund

Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Gerontopsychiatrie des Landkreises Vorpommern-Rügen, die Hansestadt Stralsund, die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen und die Pflegestützpunkte Vorpommern-Rügen laden am 10. Oktober 2025 herzlich zum Fachtag „Büsch‘n durch‘n Wind?!” – Seelische Gesundheit im Alter und Unterstützungsmöglichkeiten am 10. Oktober 2025 ein.

Dieser Tag ist der Beginn der bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit.

Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Gerontopsychiatrie nimmt dies zum Anlass, auf die Belange von älteren Menschen mit seelischen Erkrankungen und Behinderungen aufmerksam zu machen und somit Vorurteile abzubauen. Für die Fachvorträgen konnten Expert*innen vom Helios Hanseklinikum Stralsund und der Uhlenhaus Klinik gewonnen werden.

Neben Fachvorträgen zum Thema psychische Erkrankungen im Alter und deren Diagnostik und Behandlung geben 17 Informationsstände einen Überblick, welche vielfältigen Hilfs- und Unterstützungsangebote für ältere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im Landkreis Vorpommern-Rügen zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter anderem hier im Flyer:

Tage der seelischen Gesundheit vom 10. bis 31. Oktober 2025 in Schwerin

Vom 10. bis 18. Oktober 2025 veranstaltet der freiraum e.V. erneut die „Tage der seelischen Gesundheit“ in Schwerin. Die Aktionswoche rund um den Welttag der seelischen Gesundheit steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Aktiv gegen Einsamkeit“.

Einsamkeit ist keine Sache des Alters, sondern betrifft Menschen in allen Lebensphasen – ob jung oder alt, ob mitten im Leben oder in Übergängen. Zudem ist Einsamkeit ein subjektives Gefühl mit vielen Gesichtern und kann unterschiedliche Ursachen haben. Doch eines ist sicher: sie wirkt sich unmittelbar auf unsere seelische Gesundheit aus. Sie kann Ängste verstärken, das Selbstwertgefühl schwächen und depressive Gedanken fördern.

Laut Einsamkeitsbarometer 2024 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend liegt die Einsamkeitsbelastung inzwischen zwar wieder auf dem Niveau vor der Pandemie, bleibt aber eine gesellschaftliche Herausforderung. Es braucht weiterhin gezielte Maßnahmen zur Prävention und Linderung.

Mit der diesjährigen Veranstaltungsreihe möchte der freiraum e.V. mit Workshops, Fachveranstaltungen oder Kulturangeboten das oft tabuisierte Thema sichtbar machen, zum Austausch anregen und gemeinsam nach Wegen suchen, wie wir Einsamkeit vorbeugen und begegnen können. Ein besonderes Highlight der Woche ist die partizipative Ausstellung „Geteilte Einsamkeit – Kunst verbindet“, für die sich die Bürger:innen kreativ mit dem Thema Einsamkeit auseinandergesetzt haben.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.