Rostock zeigt MUT – Einladung zum Aktionstag der MUT-TOUR am 2. September

Am Mittwoch, den 2. September 2026, macht die MUT-TOUR des Vereins Mut fördern e.V. Halt in Rostock. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, dem Verein EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e.V. und weiteren regionalen Akteur*innen begleiten wir als Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. den Aktionstag am Kröpeliner Tor.

Unter dem Motto „Rostock zeigt MUT – Gemeinsam irre mutig!“ möchten wir auf psychische Gesundheit aufmerksam machen, Begegnungen ermöglichen und dazu beitragen, offen über psychische Erkrankungen und seelische Krisen ins Gespräch zu kommen.

Ab 14:00 Uhr laden verschiedene Informationsstände dazu ein, lokale Angebote rund um psychische Gesundheit kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gegen 14:15 Uhr werden die Tandems der MUT-TOUR am Kröpeliner Tor erwartet. Gemeinsam möchten wir die diesjährigen Teilnehmer*innen begrüßen und die Gelegenheit für Austausch und Begegnung nutzen.

Wir möchten Sie herzlich einladen, am 2. September in Rostock dabei zu sein und gemeinsam mit uns ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Begegnung und einen selbstverständlicheren Umgang mit psychischer Gesundheit zu setzen.

Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Weitere Informationen zur MUT-TOUR gibt es hier.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier:

Fachtagung „Ländlicher Raum – psychische Gesundheit – Demokratie: Perspektiven für eine starke Gemeinschaft“ am 09. September 2026 in Züssow

In Mecklenburg-Vorpommern leben rund 50.000 Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren sowie etwa 200.000 erwachsene Menschen mit einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Die psychosoziale Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit psychischen Gesundheitsbeeinträchtigungen ist dabei überwiegend durch ländliche Versorgungsstrukturen mit geringer Bevölkerungsdichte geprägt. Mehr als 60 % der Bevölkerung des Landes lebt in ländlichen und strukturschwachen Regionen mit einer im bundesweiten Vergleich sehr niedrigen Bevölkerungsdichte von etwa 68 Einwohner*innen pro Quadratkilometer.

Obwohl die Prävalenz psychischer Erkrankungen in ländlichen und städtischen Regionen vergleichbar ist, unterscheiden sich die vorhandenen Versorgungsstrukturen erheblich. Der ländliche Raum ist von besonderen sozialen, strukturellen und politischen Rahmenbedingungen geprägt, die den Zugang zu Unterstützungsangeboten erschweren. In vielen ländlichen Gemeinden kann der Bedarf an psychischer Gesundheitsversorgung nicht ausreichend gedeckt werden, da es an passgenauen und differenzierten Angeboten für spezifische Zielgruppen mangelt. Insbesondere für Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen, für Menschen mit Migrationserfahrungen oder anderen kulturellen Hintergründen sowie für Personen mit spezifischen therapeutischen Behandlungs- und Unterstützungsbedarfen bestehen in Mecklenburg-Vorpommern deutliche Versorgungslücken. Hinzu kommt, dass Bewohner*innen ländlicher Regionen – vor allem in kleinen Gemeinden mit hoher sozialer Transparenz – stärker von Stigmatisierung betroffen sind, was die Inanspruchnahme notwendiger Hilfen zusätzlich erschwert.

Versorgungslücken, Fachkräftemangel, Stigmatisierung und soziale Isolation wirken sich nachhaltig auf die psychische Gesundheit der Menschen vor Ort aus. Gleichzeitig ist eine stabile Demokratie auf soziale Teilhabe, Solidarität und verlässliche Versorgungsstrukturen angewiesen. Aktuelle rechtspopulistische und rechtsextreme politische Strömungen greifen die Folgen der bestehenden Defizite gezielt auf, verstärken die Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie anderer gesellschaftlicher Minderheiten und untergraben die Umsetzung einer menschenrechtsorientierten psychosozialen Versorgung.

Vor diesem Hintergrund lädt der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr unter dem Titel „Ländlicher Raum – psychische Gesundheit – Demokratie: Perspektiven für eine starke Gemeinschaft“ zu seiner Jahrestagung im Tagungshotel Ostseeländer, Gustav-Jahn-Str. 6, in 17495 Züssow ein. Ziel der Veranstaltung ist es, zentrale Herausforderungen und Zukunftsfragen sozialpsychiatrischer Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern in den Blick zu nehmen. Die Fachvorträge und Impulsbeiträge thematisieren die aktuelle Versorgungssituation von Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren Zu- und Angehörigen im ländlichen Raum, die prekäre Lage bislang marginalisierter und wenig berücksichtigter Zielgruppen sowie den Zusammenhang zwischen einer stabilen gemeindepsychiatrischen Versorgung, sozialer Teilhabe und demokratischen Prozessen.

Vor dem Hintergrund der diesjährigen Landtagswahlen werden diese Themen in einer abschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen der demokratischen Fraktionen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern sowie mit Akteur*innen aus Selbsthilfe und psychosozialer Versorgung vertieft und gemeinsam Perspektiven für die zukünftige Ausgestaltung einer demokratischen, solidarischen und bedarfsgerechten psychosozialen Versorgung entwickelt.

Ergänzend bieten Austauschformate im Anschluss an die Fachvorträge sowie während der gesamten Veranstaltung Raum für Diskussion, Vernetzung und fachlichen Dialog.

Am Vortag der Fachtagung (8. September 2026) findet die Mitgliederversammlung des Landesverbands Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. statt.

Das vollständige Programm mit allen Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Forensik Update 2026: Best Practice und Innovation im Maßregelvollzug

Am 21. und 22. September 2026 lädt die Klinik für Forensische Psychiatrie der Universitätsmedizin Rostock erneut zum „Forensik Update – Best Practice und Innovation im Maßregelvollzug“ nach Rostock ein. Die interdisziplinäre Fachtagung richtet sich an Fachkräfte unterschiedlicher Berufsgruppen und bietet eine Plattform für den Austausch über aktuelle Entwicklungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisnahe Ansätze in der forensischen Psychiatrie.

Das Programm verbindet Fachvorträge renommierter Expert*innen mit praxisorientierten Workshops zu vielfältigen Themenfeldern. Auf der Agenda stehen unter anderem Fragen zu Zwang und Autonomie in der Forensik, neue Entwicklungen in der ambulanten forensischen Versorgung, traumaorientierte Behandlungskonzepte, die Versorgung von Menschen mit intellektuellen Entwicklungsstörungen im Maßregelvollzug sowie aktuelle Ansätze in der Begutachtungs- und Behandlungspraxis.

Besondere Formate wie die Pro-und-Contra-Debatte zu Schizophrenieleitlinien in der Forensik, das „Speed-Dating Forschung“ für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie verschiedene Workshops fördern den fachlichen Dialog und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis.

Neben dem fachlichen Programm bietet die Tagung Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung. Die Veranstaltung wurde von der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern mit 15 Fortbildungspunkten anerkannt.

Termin: 21.–22. September 2026
Ort: ScanHotels City Rostock, Lange Straße 40, 18055 Rostock

Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier auf der Veranstaltungsseite der Universitätsmedizin Rostock.

Suchtwoche vom 15. bis 19. Juni 2026 im Landkreis Vorpommern-Rügen

Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG) Sucht des Landkreises Vorpommern-Rügen lädt vom 16. bis 18. Juni 2026 zu einer Suchtwoche mit vielfältigen Informations- und Austauschangeboten ein. Die Veranstaltungen richten sich an Fachkräfte, Betroffene, Angehörige sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Den Auftakt bildet am 16. Juni 2026 der Fachvortrag mit Ausstellung „FASD – eine unsichtbare Behinderung sichtbar machen“ im Haus Rügen in Dreschvitz. Referentin ist Conny Kirsten. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich.

Am 17. Juni 2026 findet in der Klinikumskirche Stralsund der Suchtfachtag unter dem Motto „Wo der Mut beginnt, wachsen Dir Flügel“ statt. Renommierte Referentinnen und Referenten informieren über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Suchthilfe. Auch für diese Veranstaltung wird um Anmeldung gebeten.

Den Abschluss der Suchtwoche bildet am 18. Juni 2026 der Filmabend „Tausche Panikattacken gegen Leberzirrose“ im UC Kino Bergen auf Rügen. Eine Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich.

Ergänzend beteiligt sich die Sucht- und Drogenberatungsstelle Stralsund vom 13. bis 21. Juni 2026 mit verschiedenen Aktionen an der bundesweiten Aktionswoche Alkohol 2026.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Ermöglicht werden sie durch die Unterstützung des Landkreises Vorpommern-Rügen und des Gemeindepsychiatrischen Leistungserbringerverbundes (GPLV). Der Suchtfachtag wird zusätzlich durch das Helios Hanseklinikum Stralsund und die Bodden-Kliniken Ribnitz-Damgarten unterstützt.

Weitere Informationen zu Veranstaltungszeiten, Anmeldungen und Ansprechpartner finden Sie in den Veranstaltungsflyern der Organisator*innen.

Save the Date – 25 Jahre Institut für Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Save the Date – 25 Jahre Institut für Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Dieses Jahr begeht das Institut für Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e. V. (ISP MV) sein 25-jähriges Jubiläum. Seit 2001 engagiert sich das Institut für die Weiterentwicklung der sozialpsychiatrischen Versorgung, die Förderung von Forschung sowie den Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und Politik in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Jubiläumsjahr steht zugleich im Zeichen eines Wechsels in der Institutsleitung: Nach langjähriger und prägender Tätigkeit hat Prof. Dr. Ingmar Steinhart die Direktion des Instituts zum 31.03.2026 abgegeben. Der Vorstand dankt ihm herzlich für sein außerordentliches Engagement und seine wichtigen Impulse für die Entwicklung des ISP MV. Mit Wirkung zum 01.04.2026 hat PD Dr. Sven Speerforck die Direktion des Instituts übernommen und führt die Arbeit des ISP MV gemeinsam mit dem Vorstand in die Zukunft (weitere Informationen zum Wechsel finden Sie hier).

Diesen besonderen Anlass möchten wir gemeinsam mit Ihnen würdigen und laden Sie herzlich ein, sich folgenden Termin vorzumerken:

25 Jahre ISP MV e. V. – Jubiläumsveranstaltung
04. November 2026
Festsaal der Helios Kliniken Schwerin
09:00 – 16:00 Uhr

Der öffentliche Teil der Veranstaltung beginnt ab 10:30 Uhr. Unter dem Titel „Sozialpsychiatrische Herausforderungen in MV – Perspektiven der Versorgungsforschung“ erwartet Sie ein festlicher Rahmen mit Grußworten, einem Rückblick auf 25 Jahre ISP MV sowie fachlichen Beiträgen zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der Sozialpsychiatrie.

Weitere Informationen sowie eine ausführliche Einladung folgen in Kürze.

5. Projektforum KipsFam am 01. Juli 2026 in der Scheune Bollewick

Wie kann eine bedarfsgerechte Versorgung für Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien im ländlichen Raum gelingen – trotz weiter Wege, knapper Angebote und begrenzter Ressourcen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Landesfachstelle KipsFam MV auf ihrem 5. Projektforum am 1. Juli in der Scheune Bollewick. Im Mittelpunkt stehen Chancen und Herausforderungen: Welche Strukturen tragen bereits? Wo bestehen Versorgungslücken? Und welche Ansätze braucht es, um Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien auch außerhalb urbaner Zentren zuverlässig zu erreichen? Um diese Fragen zu beantworten und neue Perspektiven zu eröffnen, wurde ein spannendes Programm vorbereitet, das sowohl fachlichen Input als auch interdisziplinären Austausch vorsieht. 

Alle Infos zu Programm und Anmeldung finden Sie hier oder im Flyer:

Das Projekt wird vom europäischen Sozialfond gefördert.

Rückblick Aktionstag „Herzwald“ am 20. März 2026 im Forstamt Poggendorf

Am Freitag, den 20. März 2026, wurde das Forstamt Poggendorf (Landkreis Vorpommern-Rügen) zum lebendigen Treffpunkt für Begegnung, Engagement und gelebte Inklusion: Über 200 Teilnehmer*innen folgten der Einladung des Landesverbandes Sozialpsychiatrie M-V e.V. und seiner Kooperationspartner zum Aktionstag „Herzwald“. Gemeinsam mit der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern, der Waldstiftung MV, dem SDW Landesverband M-V und Katapult MV entstand ein besonderer Tag, der eindrucksvoll zeigte, wie verbindend Natur und gemeinsames Handeln sein können.

Unter dem Leitgedanken „Der Wald verbindet uns“ wurde deutlich, welche Kraft in diesem besonderen Lebensraum steckt. Über 200 Menschen unterschiedlichster Herkunft, Altersgruppen und Lebenssituationen kamen an diesem Tag zusammen, um gemeinsam Zeit im Wald zu verbringen, sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Seit 2022 verbindet die Kooperation zwischen Landesforst Mecklenburg-Vorpommern und dem Landesverband Sozialpsychiatrie M-V das Ziel, die gesundheitsfördernde und soziale Wirkung des Waldes erlebbar zu machen – auch in diesem Jahr wurde dieser Anspruch eindrucksvoll mit Leben gefüllt.

Im Mittelpunkt des Aktionstages stand eine große Pflanzaktion zur Erstaufforstung einer ehemaligen Kiesgrube, bei der die Teilnehmenden selbst aktiv wurden und damit ein nachhaltiges Zeichen für Zukunft und Zusammenhalt setzten. Darüber hinaus bot das abwechslungsreiche Programm zahlreiche Möglichkeiten zur Beteiligung und Begegnung:

  • Aktivsein im Wald: Makrele, mobiler Personal Trainer und Gründer von „Makreles Fitnesskutter“, motivierte die Teilnehmenden zu Bewegung in der Natur und zeigte, wie einfach körperliche Aktivität im Wald umgesetzt werden kann.
  • Kreative Naturgestaltung: Sozialpädagogin und Naturmentorin Carola lud dazu ein, mit Naturmaterialien künstlerisch zu arbeiten und neue Ausdrucksformen zu entdecken.
  • Waldküche erleben: Waldpädagogin Steffi von der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern begeisterte mit außergewöhnlichen Snacks direkt aus dem „grünen Vorratsschrank“ des Waldes und vermittelte spannendes Wissen über essbare Pflanzen und Produkte aus dem Wald.

Mit dem „Herzwald“-Aktionstag wurde ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Teilhabe und respektvolles Miteinander in Mecklenburg-Vorpommern gesetzt – und gleichzeitig ein Impuls gegeben, diesen Weg auch in Zukunft weiterzugehen. Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden, Unterstützer*innen und Teilnehmer*innen, die diesen Tag möglich gemacht und mit Leben gefüllt haben.

Nächstes Treffen der Landesarbeitsgruppe Partizipation Mecklenburg-Vorpommern am 8. Mai 2026

Bei der Entwicklung, Planung und Evaluation von psychiatrischen und psychosozialen Behandlungs- und Unterstützungsangeboten hat in den letzten Jahren die partizipative Einbeziehung von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch Selbsthilfeinitiativen und -bewegungen, durch zunehmende Forschungsaktivitäten sowie durch gesetzliche Reformprozesse wie die UN-Behindertenrechtskonvention und das Bundesteilhabegesetz an Bedeutung gewonnen.

Gerade durch das Bundesteilhabegesetz wurde die gesetzlich verpflichtende Grundlage für Leistungsträger und Leistungserbringer geschaffen, Menschen mit psychischen Erkrankungen oder mit anderen Behinderungen aktiv und auf gleicher Augenhöhe in die Planung, Durchführung und Evaluation von psychiatrischen und psychosozialen Unterstützungsangeboten einzubeziehen. Zudem ist die partizipative Beteiligung von Menschen mit psychischen Erkrankungen eng mit den Konzepten von Empowerment und Recovery verbunden.

Um die aktive Beteiligung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung sowie die Implementierung von Angeboten des Peer Supportes in Mecklenburg-Vorpommern zu fördern, entwickelten der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V., der Verein EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e.V. und das Diakoniewerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. die Initiative der Landesarbeitsgruppe Partizipation Mecklenburg-Vorpommern, welche gemeinsam mit anderen interessierten Kooperationspartner*innen und Verbänden umgesetzt wird.

Am 8. Mai 2026 findet im Peter Weiß Haus, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock das nächste Treffen der Landesarbeitsgruppe Partizipation statt. Die Teilnahme ist kostenlos und sowohl in digitaler Form als auch in Präsenzform möglich. Interessierte Personen, Mitarbeiter*innen aus der psychiatrischen Versorgung, Psychiatrieerfahrene und Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen sind eingeladen, sich am Austausch innerhalb der Landesarbeitsgruppe zu beteiligen.

Die Einladung mit der Tagesordnung und den Informationen für die Anmeldung finden Sie hier:

Weitere Informationen zur Initiative der Landesarbeitsgruppe Partizipation Mecklenburg-Vorpommern können Sie hier einsehen.

Kostenlose Online-Fachtagung: Einsamkeit im Fokus – Einsamkeitsphänomene in der Sozialen Arbeit erkennen und ihnen professionell begegnen am 12. Mai 2026

Weltweit klagen 20 Prozent aller Menschen über schwer auszuhaltende Erfahrungen von Einsamkeit. Darunter verstehen wir einen subjektiv wahrgenommenen Mangel an quantitativen und / oder qualitativen Aspekten eigener sozialer Beziehungen. Einsamkeit wirkt sich negative auf die Gesundheit und das Wohlbefinden aus. Vor allem im Kontext der andauernden Unsicherheit durch gesellschaftliche Krisen und der damit einhergehenden Auflösung sozialer und politischer Strukturen hat Einsamkeit zahlreiche Facetten angenommen, die über die Lebensspanne hinausgehen. Mittlerweile sind zahlreiche Einsamkeitsphänomene bekannt, beispielsweise bei Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie, bei Menschen mit depressiven Erkrankungen, bei gesellschaftlichen Minderheiten im Zuge der zunehmenden Stigmatisierung und Ausgrenzung oder im Alter. Trotz zahlreicher Erkenntnisse über ihre Folgen wird die Bedeutung von Einsamkeit für ein gesundes Leben in der Bevölkerung immer noch relativiert.

Daher lädt das European Centre for Clinical Social Work e.V. (ECCSW) am 12. Mai 2026 unter dem Motto „Einsamkeit im Fokus – Einsamkeitsphänomene in der Sozialen Arbeit erkennen und ihnen professionell begegnen“ zu einer kostenfreien Onlinefachtagung ein. Dabei sollen die gesundheitlichen Auswirkungen von Einsamkeit in der Bevölkerung und bei verschiedenen Zielgruppen der Sozialen Arbeit im Fokus stehen. Gleichzeitig werden Strategien und Interventionsformen aufgezeigt, um Einsamkeitsphänomene rechtzeitig zu erkennen und ihnen professionell zu begegnen. Die Fachtagung findet in Kooperation mit der Hochschule Campus Wien, dem Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V., der Österreichischen Gesellschaft für Soziale Arbeit, der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit in der Suchthilfe e.V., der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V., dem Schweizerischen Fachverband für gesundheitsbezogene Soziale Arbeit und der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit e.V. statt.

Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Save The Date: Forensik Update Best Practice und Innovation im Maßregelvollzug am 21. und 22. September 2026 in Rostock

Am 21./22.09.2026 findet das nächste Forensik Update der Klinik für Forensische Psychiatrie der Universitätsmedizin Rostock statt.

Die jährliche Tagung verbindet Vorträge von renommierten Expert*innen zum Thema „Best Practice“ mit praktisch orientierten Workshops zu breit gefächerten Themen. Außerdem gibt es eine Pro-Kontra-Debatte und kürzere Vorträge zu aktuellen Forschungsergebnissen. Die Zertifizierung der Veranstaltung wird bei der Ärztekammer M-V beantragt. Weitere Informationen zu den Teilnahmegebühren und zur Anmeldung finden Sie hier.