Weiterbildung Sozialpsychiatrie – Professionell begleiten, wirksam unterstützen

Diese staatlich anerkannte Weiterbildung qualifiziert Mitarbeitende der Eingliederungshilfe umfassend für die Assistenz von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen, Suchterkrankungen oder geistigen Beeinträchtigungen. Sie verbindet 750 UE Theorie, 1.600 Praxisstunden und klare Leistungsnachweise zu einem fundierten, praxisnahen Kompetenzprofil.

Für wen?

Für Fach‑ und Betreuungskräfte sowie Quereinsteiger*innen mit entsprechender Vorbildung oder Berufserfahrung in psychiatrischen Arbeitsfeldern.

Was Sie erwartet

  • Präsenzorientierter Theorieunterricht mit digitalen Anteilen
  • Praxis am eigenen Arbeitsplatz plus zwei externe Praktika
  • Fachpraktische Anleitung durch Mentor*innen
  • Schriftliche, mündliche und projektbezogene Prüfungsleistungen
  • Abschluss mit staatlich anerkanntem Zertifikat

Gut zu wissen

Die Weiterbildung ist AZAV-zertifiziert – Fördermöglichkeiten (z. B. Bildungsgutschein) sind möglich.

Hier erfahren Sie mehr.

Kostenlose Online-Fortbildung „Unterstützung für Jugendliche in psychischen Krisen: Einführung in das Gruppentrainingsprogramm “Grown”“ am 18. November 2025

In Zeiten von multiplen Krisen wie in der heutigen leiden Jugendliche und junge Erwachsene besonders häufig an psychischen Belastungen und Erkrankungen. Zudem haben sie aufgrund der psychischen Beeinträchtigungen oder Suchterkrankungen weniger Chancen, ihre Entwicklungsaufgaben im Übergang zum Erwachsenenalter zu bewältigen.

Zur Unterstützung von Jugendlichen in psychischen Krisen wurde das Gruppentrainingsprogramm „Grown“ entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein niedrigschwelliges manualisiertes Programm, das Jugendliche bei der Bewältigung von psychischen Krisen und am Übergangs- oder Transitionsprozess unterstützt sowie die Partizipation, Selbstbestimmung und Mentalisierungsfähigkeit der jungen Menschen aktiv fördert. Im Rahmen der Online-Fortbildung lernen die Teilnehmer*innen die Grundlagen, kostenlosen Materialien und Umsetzung des Gruppenprogrammes kennen.

Die Online-Fortbildung ist ein kostenloses Angebot, das sich an alle Mitarbeitenden der Mitgliedsorganisationen und an alle Mitglieder der Landesarbeitsgruppe Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Adoleszenzpsychiatrie des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. richtet.

Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Aufruf zur Teilnahme am Projekt „Ausbildungsanker“

Ziel dieses innovativen Vorhabens ist es, Meister*innen, Ausbilder*innen und Berufsschullehrer*innen zu schulen, so dass sie Auszubildende bei der Bewältigung von seelischen Herausforderungen in den ersten Ausbildungsmonaten gezielt unterstützen können. So sollen auch vermeidbare Ausbildungsabbrüche verhindert werden.

Das Pilot-Projekt in Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg umfasst vier digitale Seminare in festen regionalen Gruppen. Die Seminare bauen aufeinander auf und vermitteln praxisnah Kenntnisse rund um das Thema psychische Gesundheit. Dabei liegt ein besonderer Fokus darauf, Fachkräfte für die besonderen Belastungen während der Anfangsphase der Ausbildung zu sensibilisieren und sie im Umgang mit auffälligem Verhalten oder psychischen Problemen zu stärken. Die Schulungsreihe startet mit einer Auftaktveranstaltung am 25. August und endet Ende November 2025.

Bis zum 15. August werden im Rahmen des Projektes interessierte Ausbilder*innen für die Schulungsreihe gesucht. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: www.achtung-kinderseele.org/ausbildungsanker

Fortbildung STEPPS: Das Trainingsprogramm bei Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung oder emotionaler Instabilität

STEPPS (Systems Training for Emotional Predictability and Problem Solving) ist ein strukturiertes Trainingsprogramm für Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung und ein wirksames Angebot für alle, die an einer Störung der Emotionsregulation leiden.
Ziel ist, betroffene Menschen zu befähigen, mit professionellen Helfern, mit Angehörigen und Freunden klarer über ihre Erkrankung und die notwendigen Schritte zur Bewältigung zu kommunizieren. In konkreten Schritten erlernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fertigkeiten für einen angemesseneren Umgang mit ihren Emotionen und zur Steuerung ihres Verhaltens.

In Kooperation mit dem Dachverband STEPPS e.V. bietet der Landesverband Sozialpsychiatrie e.V. in diesem Jahr zwei Kurse für die Ausbildung von STEPPS-Trainer*innen an.

Dauer und Format:

Die Ausbildung ist unterteilt in zwei Unterrichtsblöcke (STEPPS I und STEPPS II) von je zwei Tagen und ein eintägiges Kolloquium. Voraussetzung für die Teilnahme am Kolloquium ist das vorherige Absolvieren der Theorieteile STEPPS I. und II.

Es  werden in diesem Jahr ein Ausbildungskurs in Rostock angeboten. Der Ausbildungskurs findet am 15.09.2025 und 16.09.2025 (STEPPS I) sowie am 17.11.2025 und 18.11.2025 (STEPPS II) in Rostock statt.

Den genauen Veranstaltungsort erfahren Sie nach Ihrer Anmeldung oder auf Nachfragen.

Inhalte:

  • Theorie zur Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Grundlagen zum Behandlungsprogramm STEPPS
  • Haltung und Fähigkeiten der STEPPS-Trainer*innen
  • Voraussetzungen für das Setting und das STEPPS-Programm
  • Vorstellung der ersten Trainingseinheiten mit Übungen und Rollenspielen · Vorstellung des STEPPS-Manuals
  • Demonstrationen und praktische Übungen sowie Rollenspiele
  • Planung und Begleitung von konkreten Praxisprojekten durch erfahrene STEPPS-Trainer*innen

Weitere Informationen finden Sie hier im Flyer:

Kosten:

Die zertifizierte Ausbildung zum bzw. zur STEPPS-Trainer*in richtet sich an alle Fachkräfte des Sozial- und Gesundheitswesens, die in der Behandlung oder Unterstützung von Betroffenen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung aktiv sind. Für Mitglieder des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. beträgt die Teilnahmegebühr 800 Euro und für externe Träger und Einrichtungen 950 Euro.

Melden Sie sich gerne bei:

Kathrin Boegner

Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Carl-Hopp-Str. 19a, 18057 Rostock

Telefon: 0381 – 873 942 30, E-Mail: kathrin.boegner@sozialpsychiatrie-mv.de.

Veranstaltung „(Psychische) Gesundheit fördern – Arbeitsplatz sichern und erhalten“ am 01. April 2025 in Greifswald

Die Förderung der psychischen Gesundheit von Mitarbeitenden stärkt das betriebliche Klima und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und ist somit eine lohnende Investition.

In den letzten zehn Jahren haben psychische Belastungen stark zugenommen – um 48 Prozent im Vergleich zu anderen Erkrankungsgruppen – und gehen mit vielen beruflichen Fehltagen einher. Unternehmen stehen damit vor besonderen Aufgaben und Führungskräfte sind gefordert, die psychische Gesundheit ihrer Beschäftigen zu fördern, mögliche Belastungen frühzeitig zu erkennen und Unterstützung anzubieten.

Ziel der Veranstaltung ist es, das Thema psychische Erkrankungen und Belastung am Arbeitsplatz öffentlich sichtbar und besprechbar zu machen und vor allem Führungskräfte und Personalverantwortliche dafür zu sensibilisieren, dass in der Förderung der psychischen Gesundheit bei Arbeitgebenden Chancen liegen, die Arbeits- und Fachkräfte zu sichern. Gleichzeitig sollen Barrieren bei Arbeitgebenden abgebaut werden, Menschen mit psychischen Störungen (weiter) zu beschäftigen und die Möglichkeiten der regionalen Unterstützungen und Förderungen kennenzulernen sowie Kontakte zu den Vertretenden zu knüpfen.

Weitere Informationen zum Programm, zum Veranstaltungsort und zur Anmeldung finden Sie hier:

Neuer Durchgang der Fortbildungsreihe “Methoden der qualifizierten Assistenz” 2025

Neuer Durchgang der Fortbildungsreihe “Methoden der qualifizierten Assistenz” 2025

Durch die Einführung des Bundesteilhabegesetzes verändert sich die psychosoziale Arbeit mit Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren Angehörigen im Bereich der Eingliederungshilfe grundlegend. Neue methodische Ansätze und fachliche Konzepte sind gefragt, um Menschen mit psychischen Erkrankungen im Rahmen von qualifizierten Assistenzleistungen zu begleiten und in ihrer sozialen Teilhabe zu fördern. 

Der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. bietet im nächsten Jahr hierzu wieder das Weiterbildungsangebot „Methoden der qualifizierten Assistenz“ an, das sich an alle Mitarbeitenden richtet, die im Bereich der Eingliederungshilfe Leistungen zur sozialen Teilhabe für Menschen mit psychischen Erkrankungen erbringen. Aufbauend auf den bisherigen Erfahrungen und dem bestehenden Fachwissen der Teilnehmenden werden neue Methoden und Konzepte zur Umsetzung qualifizierter Assistenzleistungen vorgestellt und praxisnah vermittelt. 

Dauer: 8 Seminare jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr

Inhalte:

  • Aktuelle Bedarfe in der sozialen Teilhabe von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen
  • Einführung Bundesteilhabegesetz
  • Qualifizierte und kompensatorische Assistenzleistung
  • Capability Approach
  • Biopsychosoziales Modell von psychischer Krankheit und Gesundheit
  • Die ICF und die ICF Score Sets in der Praxis
  • Recovery, Salutogenese, Resilienz, Ressourcen- und Stärkenorientierung in der qualifizierenden Assistenz
  • Theoretische Grundlagen und Anwendung der psychosozialen Diagnostik
  • Grundlagen professioneller Beziehungsarbeit
  • Methoden der Angehörigen-, Netzwerk- und Sozialraumarbeit
  • Methoden der unterstützenden Entscheidungsfindung
  • Strategien im Umgang mit spezifischen Arbeitsbelastungen

Kosten: Mitglieder des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. 800 Euro, Externe Träger und Einrichtungen 950 Euro

Weitere Informationen finden Sie hier im aktuellen Flyer:

Melden Sie sich gerne bei:

Karsten Giertz

Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Carl-Hopp-Str. 19a, 18057 Rostock

Telefon: 0381 – 873 942 30, E-Mail: Karsten.Giertz@sozialpsychiatrie-mv.

Berufsbegleitende Weiterbildung in der Sozialpsychiatrie

Mit dieser Weiterbildung sprechen wir Sie als Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter in einer Einrichtung der Sozialpsychiatrie an und qualifizieren Sie für einen staatlich anerkannten Abschluss. Die Weiterbildung zielt daraufhin, Sie als Mitarbeitende in Einrichtungen der Eingliederungshilfe in Bezug auf psychosomatische Erkrankungen, deren Folgen und mögliche Hilfesysteme umfassend zu qualifizieren.

Sie basiert auf den Leitlinien der UN Behindertenrechtskonvention und darüber hinaus an dem „Landesrahmenvertrag für Mecklenburg Vorpommern nach § 131 Abs 1 SGB IX für Leistungen der Eingliederungshilfe“ sowie der „Ordnung über die Weiterbildung in der Sozialpsychiatrie“.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Kostenlose Online-Fachveranstaltung: Aktuelle Entwicklungen zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Belastungen am 29. November 2024

In den letzten Jahren wurden zahlreiche Reformbemühungen thematisiert, die darauf abzielen, vor allem Kinder, Jugendliche und junge Volljährige zu stärken, die besonderen Unterstützungsbedarf haben. Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen unter anderem die Stärkung von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien oder in Einrichtungen der Erziehungshilfe, die Umsetzung von Hilfen aus einer Hand für Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen sowie die inklusive Ausgestaltung der Kinder- und Jugendhilfe.

 Im Rahmen der Fachveranstaltung wird am 29. November von 09:30 bis ca. 12:30 Uhr anlässlich der Auflösung der Regierungskoalition über die Umsetzung der geplanten Veränderungen in der Kinder- und Jugendhilfe informiert. Zudem werden die neuen Anforderungen an die psychosoziale Praxis und die Schnittstelle beim Übergang zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Eingliederungshilfe thematisiert.

Die Fachveranstaltung ist ein kostenloses Angebot, das sich an alle Mitarbeitenden der Mitgliedsorganisationen, an die Mitglieder der Landesarbeitsgruppen Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Adoleszenzpsychiatrie und Landesarbeitsgruppe Gesamt-/ Teilhabeplanverfahren des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. richtet.

Neben der Referentin und Volljuristin Stefanie Ulrich wird die Veranstaltung von mehreren Verfahrenslots*innen aus den Landkreisen und kreisfreien Städten von Mecklenburg-Vorpommern, die junge Menschen mit Beeinträchtigungen sowie deren Familien auf ihrem Weg zu entsprechenden Hilfen beraten und begleiten, unterstützt.

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier:

Borderline-Trialog MV online am 23. Januar 2025

Im Rahmen des Trialogs geht es darum einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch zwischen Menschen mit und ohne psychische Erkrankungen zu ermöglichen. Der gemeinsame Austausch bildet unter anderem die Grundlage, um die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen in der Gesellschaft zu minimieren und ein besseres Verständnis füreinander aufzubringen. Der Borderline-Trialog ist keine Vortragsveranstaltung. Hier kommen alle zu Wort, die etwas sagen möchten, aber nicht müssen. Des Weiteren ist der Trialog kein Therapieersatz, sondern vielmehr eine therapeutische Ergänzung und ein wichtiger Stützpfeiler für Menschen mit psychischen Erkrankungen, ihren Angehörigen oder auch für professionelle Mitarbeiter*innen.

Am 23. Januar 2025 findet zwischen 18:00 und 20:00 Uhr wieder der Borderline-Trialog MV online über Senfcall statt. Zu den Zielgruppen gehören Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, ihre Angehörigen und Freunde sowie professionell Tätige und Personen, die am Thema interessiert sind.

Weitere Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung können Sie über diese E-Mail-Adresse erfragen: Borderline-Trialog-MV.CL@web.de

Der Flyer mit den wichtigsten Informationen zum Thema und zur Anmeldung wird m Vorfeld der Veranstaltung veröffentlicht.

Fachtag „Patient*innen mit extremistischer Einstellung in der Krankenbehandlung“ am 21. November 2024 in Berlin

Extremistische Einstellungen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind in der Allgemeinbevölkerung verbreitet und stellen unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen.

Im Projekt „Aktivierung von Angehörigen von Heilberufen für das Thema Extremismusprävention durch Qualifizierung und Vernetzung“ wurde die E-Learning-Fortbildung „Extremistische Einstellungen in der ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung – Radikalisierungsprozesse wahrnehmen – einschätzen – handeln“ entwickelt und durchgeführt, in welcher Wissen zum Thema und der Umgang mit extremistischen Ansichten im Rahmen der Krankenbehandlung vermittelt werden. Das Projekt präsentiert sich über eine Webseite, auf der Anlaufstellen zusammengetragen wurden, die sich auf das Thema Extremismus spezialisiert haben. Fachkräfte aus Heilberufen können mit diesen Anlaufstellen Kontakt aufnehmen, wenn sie sich Beratung zum Thema wünschen oder Fragen zum Themenbereich haben.

Im Rahmen des Fachtages werden die Ergebnisse des Projektes vorgestellt und die Diskussion und den Austausch über den Umgang mit Patient*innen mit extremistischer Einstellung in der Krankenbehandlung angestoßen. Am Fachtag nehmen neben Angehörigen von Heilberufen, Fachkräfte aus den für das Themenfeld zuständigen Bundes- und Landesbehörden und aus Fachberatungsstellen teil.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist zwingend erforderlich.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier im Flyer: