
Analyse und Arbeitshilfe zur Landtagswahl 2026 in Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht
Was sagen die Parteien zur psychischen Gesundheit, sozialen Teilhabe und psychosozialen Versorgung? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer neuen Arbeitshilfe des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e. V. zur Landtagswahl 2026.
Die Broschüre wertet die Wahlprogramme der zur Landtagswahl antretenden Parteien systematisch aus und stellt ihre Aussagen zu sozialpsychiatrisch relevanten Themen übersichtlich gegenüber. Berücksichtigt werden unter anderem die Bereiche Teilhabe und Inklusion, allgemeine Gesundheit, psychische Gesundheit, Suchthilfe, psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, Familie sowie Maßregelvollzug.
Die Arbeitshilfe richtet sich insbesondere an Mitarbeitende in der psychosozialen Versorgung. Sie unterstützt dabei, Menschen mit psychischen Erkrankungen bei ihrer selbstbestimmten politischen Meinungsbildung zu begleiten. Dazu enthält sie verständlich aufbereitete Themenübersichten, einen Gesprächsleitfaden für Mitarbeitende sowie Arbeitsblätter für Gespräche mit Klient*innen. Ergänzt wird die Arbeitshilfe durch eine fachpolitische Analyse der Wahlprogramme und eine umfassende Quellendokumentation.
Wichtig: Die Arbeitshilfe enthält keine Wahlempfehlung. Ziel ist es, politische Inhalte verständlich darzustellen, Unterschiede zwischen den Wahlprogrammen transparent zu machen und eine informierte, eigenständige Meinungsbildung zu unterstützen. Welche Partei gewählt wird oder ob das Wahlrecht wahrgenommen wird, entscheidet jede Person selbst.
Mit der Veröffentlichung möchte der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e. V. einen Beitrag zur politischen Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen leisten und Einrichtungen der psychosozialen Versorgung bei der Begleitung politischer Bildungsprozesse unterstützen.
Die Arbeitshilfe steht ab sofort für unsere Mitgliedsorganisationen hier im internen Mitgliederbereich auf dieser Internetseite zur Verfügung.