2. Forum Arbeit und psychische Gesundheit online am 19. Oktober 2022

Anlässlich der Zunahme von Arbeitsunfähigkeitstagen und Frühberentungen aufgrund von psychischen Belastungen und diversen Bedarfen in der beruflichen Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen organisiert der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. gemeinsam mit dem Gemeindepsychiatrischen Verbund des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und den Akteur*innen aus dem Rehapro-Projekt IPS-Coaching – Zurück ins Berufsleben seit dem letzten Jahr das Forum Arbeit und psychische Gesundheit. Im Rahmen eines Austausches mit den Akteur*innen aus der Selbsthilfe, aus der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung, aus den Gesundheitswissenschaften und aus der Wirtschaft soll das Thema Arbeit und psychische Gesundheit in regelmäßigen Online-Veranstaltungen und Diskussionen in Mecklenburg-Vorpommern weiter vertieft werden.

Unter dem Motto Zukunft Inklusiver Arbeitsmarkt · Zurück ins Berufsleben im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte findet auch in diesem Jahr zur Woche der Seelischen Gesundheit am 19. Oktober zwischen 14:00 bis 17:00 Uhr das Online-Forum Arbeit und psychische Gesundheit statt. Den diesjährigen thematischen Schwerpunkt bildet die berufliche Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Denn das Potential und die inklusive Kraft von Arbeit ist insbesondere für Menschen mit psychischen Beeinträchtigen und/ oder Erkrankungen enorm. Die Teilhabe am Arbeitsleben gibt uns einen Stellenwert im Leben und in unserer Gesellschaft. Viele Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und Erkrankungen sehen die Arbeit daher als wesentlichen Faktor zur Stabilisierung ihrer Gesundheit an.

In der Praxis bleibt die Verwirklichung des bestehenden Rechts auf Arbeit und Beschäftigung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention dennoch vielerorts eine Zukunftsvision, denn sowohl im sozialpsychiatrischen Unterstützungssystem als auch auf dem Arbeitsmarkt gelingt es noch nicht ausreichend, Inklusion zu ermöglichen. Umso wichtiger sind regionale Initiativen und Modellvorhaben, die Wege zurück ins Berufsleben erproben und ermöglichen sowie wichtige Schritte in Richtung eines inklusiven Arbeitsmarktes eröffnen.

Neben Fachbeiträgen zur Bedeutung von Arbeit für die Genesung und soziale Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie zu den Auswirkungen von Stigmatisierung als einstellungsbedingte Barriere für Menschen mit psychischen Erkrankungen im Bereich der Arbeit werden die aktuellen Entwicklungen und Erfahrungen aus dem Rehapro-Projekt IPS-Coaching – Zurück ins Berufsleben vorgestellt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und die Veranstaltung wird online über Cisco Webex durchgeführt. Die Zugangsdaten erhalten Sie per E-Mail zeitnah vor der Veranstaltung. Hierzu ist eine Anmeldung bis zum 14. Oktober 2022 unter Angabe des Veranstaltungstitels an LV@sozialpsychiatrie-mv.de nötig. Weiter Informationen zum Programm finden Sie hier im Flyer zur Veranstaltung.

Einladung und finales Programm zur Landesweiten Fachtagung Adoleszenzpsychiatrie am 21. September 2022 in Waren (Müritz)

Gemeinsam mit seinen Kooperationspartner*innen beschäftigt sich der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. im Rahmen des vom Ministerium für Gesundheit, Soziales und Sport geförderten Modellprojektes „Adoleszentenpsychiatrie“ seit mehreren Jahren mit der Versorgungssituation von jungen Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen.

Insbesondere für junge Menschen mit psychischen Erkrankungen kann der Lebensabschnitt der Adoleszenz eine besondere Herausforderung werden. Neben den ohnehin mit dieser Phase verbundenen Entwicklungsaufgaben müssen junge Menschen mit psychischen Erkrankungen zusätzlich die krankheitsbedingten Belastungen bewältigen. Zudem haben viele der psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter oftmals ihren Ursprung in der Lebensphase der Adoleszenz. Dennoch ist die Behandlungs- und Versorgungssituation für die jungen Menschen neben unzureichenden psychiatrischen und psychosozialen Behandlungs- und Unterstützungsangeboten, fehlenden Angeboten zur Prävention und Frühintervention durch Schnittstellenprobleme und Beziehungsabbrüche aufgrund der formalen Altersgrenze von 18 Jahren geprägt.

Zum Abschluss des Modellprojektes „Adoleszentenpsychiatrie“ findet am 21. September 2022 im Bürgersaal Waren (Müritz) die Fachtagung Adoleszenzpsychiatrie von 08:30 bis 16:00 Uhr statt. Neben allgemeinen einführenden Fachinputs werden auf der Fachtagung die Ergebnisse und Erfahrungen des regionalen Modellprojektes „Adoleszentenpsychiatrie“ sowie die daraus abgeleiteten Empfehlungen für eine notwendige Weiterentwicklung der Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern für diese Zielgruppe vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Möglichkeit sich mit weiteren Themen im Zusammenhang mit der Behandlung und Unterstützung von psychisch belasteten jungen Menschen mit zahlreichen Expert*innen auszutauschen.

Die Einladung, das finale Tagungsprogramm und die Informationen zur Anmeldung finden Sie hier:

Landesweite Fachtagung Adoleszenzpsychiatrie am 21. September 2022 in Waren (Müritz)

Der Lebensabschnitt der Adoleszenz kann für junge Menschen mit psychischen Erkrankungen eine besondere Herausforderung werden. Neben den ohnehin mit dieser Phase verbundenen Entwicklungsaufgaben müssen junge Menschen mit psychischen Erkrankungen zusätzlich die krankheitsbedingten Belastungen bewältigen. Viele der psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter haben oftmals ihren Ursprung in der Lebensphase der Adoleszenz.

Dennoch ist die Behandlungs- und Versorgungssituation für die jungen Menschen neben unzureichenden psychiatrischen und psychosozialen Behandlungs- und Unterstützungsangeboten, fehlenden Angeboten zur Prävention und Frühintervention durch Schnittstellenprobleme und Beziehungsabbrüche aufgrund der formalen Altersgrenze von 18 Jahren geprägt.   

Im Rahmen des vom Ministerium für Gesundheit, Soziales und Sport geförderten Modellprojektes „Adoleszentenpsychiatrie“ beschäftigt sich der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. mit seinen Kooperationspartnern bereits seit vielen Jahren mit der Versorgungssituation von jungen Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen.

Zum Abschluss des Modellprojektes „Adoleszentenpsychiatrie“ findet am 21. September 2022 im Bürgersaal Waren (Müritz) die Fachtagung Adoleszenzpsychiatrie von 08:30 bis 16:00 Uhr statt. Neben allgemeinen einführenden Fachinputs werden auf der Fachtagung die Ergebnisse und Erfahrungen des regionalen Modellprojektes „Adoleszentenpsychiatrie“ sowie die daraus abgeleiteten Empfehlungen für eine notwendige Weiterentwicklung der Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern für diese Zielgruppe vorgestellt und diskutiert. Zudem haben die Teilnehmenden die Möglichkeit sich mit weiteren Themen im Zusammenhang mit der Behandlung und Unterstützung von psychisch belasteten jungen Menschen auszutauschen.

Die Einladung, das Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier im Flyer.

Neue Ausgabe des Newsletters der Landeskoordination Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien

Neue Ausgabe des Newsletters der Landeskoordination Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien

Die aktuelle Ausgabe des Newsletters der Landeskoordination Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien beschäftigt sich mit dem Thema Stigmatisierung und den damit im Zusammenhang stehenden Schamgefühlen bei betroffenen Familien. Auch in der heutigen Zeit erleben psychisch belastete Menschen Ausgrenzungserfahrungen aufgrund ihrer Erkrankung durch Familie, Freund*innen, Kolleg*innen oder Gesellschaft. Vor allem Kinder aus Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil gehören sowohl in der Forschung als auch im Alltag der Familien immer noch zu den „ungehörten Angehörigen“. Sie leiden oftmals im Stillen unter den Scham- und Schuldgefühlen, welche mit der Erkrankung des betroffenen Elternteils zusammenhängen.

Neben mehreren Beiträgen zur Einführung in das Thema Stigmatisierung enthält der aktuelle Newsletter auch zwei Gastbeiträge von einer alleinerziehenden Mutter und einem Jugendlichen, die beide über ihre Erfahrungen mit der eigenen psychischen Erkrankung und mit verschiedenen Formen von Stigmatisierung berichten. Außerdem bietet die Ausgabe folgende Sonderinhalte:

  • ein Beitrag von Thomas Greve, der als Experte aus Erfahrung in Mecklenburg-Vorpommern tätig ist und sich aktiv gegen Stigmatisierung von psychisch Erkrankten einsetzt
  • eine Vorstellung des Landesmodellprojektes „ZaunGast“ – ein Angebot für Kinder von inhaftierten Elternteilen in Mecklenburg-Vorpommern
  • thematisch passende Studien, Fortbildungstipps und Buchempfehlungen
  • aktuelle Informationen aus der Landeskoordination Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien.

Den aktuellen und die älteren Newsletter finden Sie hier

Ankündigung zum Buch „Adoleszenzpsychiatrie – Teilhabechancen für junge Menschen in Klinik und Gemeinde“

Aktuellen Studien zufolge weisen ca. 16 % der Kinder und Jugendlichen Merkmale von psychischen Belastungen auf. Viele psychische Erkrankungen im Erwachsenenalter haben ihren Ursprung vor dem 21. Lebensjahr. Dennoch nimmt nur ein Drittel von ihnen professionelle Unterstützung in Anspruch. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Behandlungs- und Betreuungsangebote mit dem Erreichen des 18. Lebensjahres enden. In den letzten Jahren haben sich deshalb in Deutschland in vielen Regionen Deutschland spezifische Behandlungs- und Unterstützungsangebote für diese Altersgruppe entwickelt, die durch Vernetzung und Kooperation eine kontinuierliche psychosoziale Begleitung sicherstellen wollen. Mit der Unterstützung von zahlreichen Autor*innen stellen die Herausgeberin Antje Werner (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.) sowie die Herausgeber Karsten Giertz (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.) und Prof. Dr. Michael Kölch (Universitätsmedizin Rostock) in diesem Buch neben fachlichen Grundlagen zahlreiche Erfahrungen aus verschiedenen innovativen Modellprojekten zur Versorgung und Behandlung von adoleszenten Patient*innen vor.

Das Buch wird voraussichtlich im Herbst 2022 im Psychiatrie Verlag erscheinen. Weitere Informationen finden Sie hier im Flyer:

Start der Fortbildungsreihe „Adoleszentensensibles Arbeiten in der Sozialpsychiatrie“

Start der Fortbildungsreihe „Adoleszentensensibles Arbeiten in der Sozialpsychiatrie“

Der Lebensabschnitt der Adoleszenz kann für junge Menschen mit psychischen Erkrankungen eine besondere Herausforderung werden. Neben den ohnehin mit dieser Phase verbundenen Entwicklungsaufgaben müssen junge Menschen mit psychischen Erkrankungen zusätzlich die krankheitsbedingten Belastungen bewältigen. Über dem hinaus haben viele der schweren psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter oftmals ihren Ursprung in der Lebensphase der Adoleszenz. Aufgrund der sekundären Krankheitsfolgen wie häufige Krankenhauseinweisungen, Schulabbrüche oder fehlende Berufsausbildung sind junge Menschen mit psychischen Erkrankungen besonders gefährdet, den Anschluss an die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten zu verpassen.

In der psychiatrischen und psychosozialen Praxis fehlt es jedoch oftmals an altersegerechten und schnittstellenübergreifenden Behandlungs- und Unterstützungsangebote für junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen. Allgemein bedarf es einer stärkeren Flexibilisierung von Hilfeangeboten an der Schnittstelle zwischen Kinder- und Jugendhilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Eingliederungshilfe und Erwachsenenpsychiatrie sowie der weiteren Entwicklung von altersgerechten Behandlungsangeboten in den einzelnen Regionen von Mecklenburg-Vorpommern.

Um die Versorgungssituation von jungen Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern und die Mitarbeitenden der psychiatrischen und psychosozialen Praxis im Umgang mit den altersspezifischen Herausforderung zu unterstützen, entwickelte der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. gemeinsam mit seinen Projektpartner*innen ausgehend von den Erkenntnissen und Erfahrungen des Modellprojektes „Adoleszentenpsychiatrie“ das Fortbildungsprogramm „Adoleszentensensibles Arbeiten in der Sozialpsychiatrie“.

Im Rahmen der Fortbildungsreihe werden in verschiedenen Seminaren aktuelle rechtliche Veränderungen, entwicklungspsychologische, psychiatrische und pädagogische Grundlagen sowie psychosoziale Methoden des adoleszentensensiblen Arbeitens mit jungen Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen von renommierten Expert*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen praxisnah vorgestellt. Ausgehend von den Erfahrungen und bestehenden Kompetenzen der Teilnehmenden werden darüber hinaus wichtige Methoden und Konzepte der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie ein Überblick der bestehenden Versorgungslandschaft vermittelt.

Am 02. Juni 2022 startete das erste Seminar der Fortbildungsreihe. Die Referentin Judith Keller und der Referent Robin Jachmann von der Chamäleon Akademie gaben den Teilnehmer*innen eine Einführung in die Entwicklungsphase der Adoleszenz, in die entwicklungspsychologischen und bindungstheoretischen Grundlagen sowie pädagogischen Anforderungen und Methoden in der psychosozialen und sozialpsychiatrischen Arbeit mit dieser Zielgruppe.

Weitere Informationen zur Fortbildung und zu weiteren Fortbildungsangeboten des Landesverbandes Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. finden Sie hier. Weitere Informationen zum Thema „Adoleszentenpsychiatrie“ können Sie hier einsehen. Darüber hinaus findet zum Thema „Adoleszenzpsychiatrie“ am 21. September 2022 die Fachtagung „Adoleszenzpsychiatrie – Teilhabechancen in Klinik und Gemeinde“ in Waren (Müritz) statt.

Ankündigung Fachtagung Adoleszenzpsychiatrie – Teilhabechancen in Klinik und Gemeinde am 21. September 2022

Ankündigung Fachtagung Adoleszenzpsychiatrie – Teilhabechancen in Klinik und Gemeinde am 21. September 2022

Der Lebensabschnitt der Adoleszenz kann für junge Menschen mit psychischen Erkrankungen eine besondere Herausforderung werden. Neben den ohnehin mit dieser Phase verbundenen Entwicklungsaufgaben müssen junge Menschen mit psychischen Erkrankungen zusätzlich die krankheitsbedingten Belastungen bewältigen. Viele der psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter haben oftmals ihren Ursprung in der Lebensphase der Adoleszenz.

Dennoch ist die Behandlungs- und Versorgungssituation für die jungen Menschen neben unzureichenden psychiatrischen und psychosozialen Behandlungs- und Unterstützungsangeboten, fehlenden Angeboten zur Prävention und Frühintervention durch Schnittstellenprobleme und Beziehungsabbrüche aufgrund der formalen Altersgrenze von 18 Jahren geprägt.

Im Rahmen des vom Ministerium für Gesundheit, Soziales und Sport geförderten Modellprojektes „Adoleszentenpsychiatrie“ beschäftigt sich der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. bereits seit vielen Jahren mit der Versorgungssituation von jungen Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen.
Anlässlich der Fachtagung am 21. September 2022 „Adoleszenzpsychiatrie – Teilhabechancen in Klinik und gemeinde“ werden neben allgemeinen einführenden Fachinputs zum Thema „Adoleszenzpsychiatrie“ vor allem die Ergebnisse und Erfahrungen des regionalen Modellprojektes sowie die daraus abgeleiteten Empfehlungen für eine notwendige Weiterentwicklung der Versorgungssituation in Mecklenburg-Vorpommern für diese Zielgruppe vorgestellt und diskutiert.

Weitere Informationen zum Programm, zum Tagungsort und zu den Anmeldemodalitäten finden Sie demnächst unter anderem auf dieser Internetseite.

Die Ankündigung der Veranstaltung können Sie hier als PDF abrufen.

Projektleitung beim EX-IN Verein Mecklenburg-Vorpommern e.V. gesucht

Projektleitung beim EX-IN Verein Mecklenburg-Vorpommern e.V. gesucht

Der Verein „EX-IN Mecklenburg-Vorpommern e.V.“ steht für die Beteiligung von psychiatrie-erfahrenen Menschen mit dem Ziel, die Genesungsbegleitung für Menschen mit psychischen Belastungen in Mecklenburg-Vorpommern zu stärken. Im Rahmen unseres Projektes „Genesungsbegleitung M-V“ und unseres Modellprojektes „Trialogische Digitale Beratung“ werden wir durch unterschiedliche Aktivitäten und Schwerpunkte dieses Ziel weiter angehen.

Dafür suchen wir für den Projektzeitraum ab 1.5.2022 bis 31.12.2022 1
(Verlängerung der Projekte möglich)

eine Projektleitung für 25h/Woche

Ihre Aufgaben

  • Leitung zweier Projektteams mit einem partizipativen Leitungsverständnis
  • Begleitung der Projektteams bei der Entwicklung einer inklusiven Arbeitskultur
  • Umsetzung und Dokumentation der Projektschritte
  • Leitung der Weiterentwicklung und Verstetigung der Projektinhalte und -ergebnisse
  • Budgetverantwortung und Steuerung der Erstellung von Verwendungsnachweisen und Projektberichten
  • Mitwirkung bei der Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen
  • Moderation von bzw. Teilnahme an themenbezogenen Gremien
  • Kooperation mit trialogischen Initiativen/Institutionen & mit EX-IN-Absolvent*innen

Ihr Profil:

  • ein abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit oder einen vergleichbaren Studienabschluss
  • Identifikation mit den Leitlinien der EX-IN Philosophie
  • Erfahrungen in der Projektarbeit und im Kontext Psychiatrie
  • Kommunikation auf Augenhöhe mit den Teammitgliedern beider Projekte
  • sichere schriftliche und mündliche Kommunikation mit Auftraggeber*innen, Fördermittelgeber*innen und Projektpartner*innen
  • Interesse an konzeptionellem Arbeiten und Organisationsprozessen
  • selbständiges, qualitäts- und termingerechtes Arbeiten
  • Bereitschaft zur Reisetätigkeit auf Landesebene
  • Belastungs-, Kommunikations-, Kooperations- und Teamfähigkeit
  • Bereitschaft zur Fortbildung

Wir bieten Ihnen eine anspruchsvolle Tätigkeit in einem lebendigen und beteiligungsorientierten Team sowie die Möglichkeit von Fortbildung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 10.04.2022. Bitte senden Sie uns Ihre Unterlagen an per Email an vorstand@ex-in-mv.de. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen der Vorstand gerne, ebenfalls per Email. Wir weisen darauf hin, dass wir Bewerbungs- und Fahrtkosten nicht erstatten können.

Die Stellenausschreibung finden Sie als PDF auch hier:

Rückblick auf das Projektforum der LaKo KipsFam am 02. März 2022

Rückblick auf das Projektforum der LaKo KipsFam am 02. März 2022

Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien sind aufgrund der Erkrankung ihrer Eltern in der Entwicklung mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, wodurch ein höheres Risiko entsteht, selbst im erwachsenen Alter eine psychische Erkrankung oder andere soziale oder gesundheitliche Beeinträchtigungen zu entwickeln. Für Eltern mit psychischen Beeinträchtigungen und ihren Kindern sind in Deutschland niedrigschwellige und multiprofessionelle Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebote noch unzureichend vorhanden.

In Mecklenburg-Vorpommern wurde die aktuelle Situation von Kindern mit psychisch erkrankten Eltern im Rahmen der Landeskoordination Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien (LaKo KipsFam) 2020 als versorgungsrelevantes Thema aufgenommen. Die LaKo KipsFam fördert die Entwicklung eines koordinierten und vernetzten Unterstützungssystems für psychisch und/ oder suchtbelastete Familien in Mecklenburg-Vorpommern.

Am 02. März 2022 fand am Nachmittag das Projektforum der LaKo KipsFam statt. Im Rahmen des Projektforums wurden neben einem allgemeinen Austausch zur Problematik, neue Ideen und Strategien für die Vernetzung und kooperative Zusammenarbeit in den verschiedenen Regionen von Mecklenburg-Vorpommern entwickelt, um die Situation der betroffenen Kinder, Jugendlichen und ihren Eltern zu verbessern. Mit der Unterstützung von Schabernack Zentrum für Praxis & Theorie der Jugendhilfe e.V. konnte die Veranstaltung in digitaler Form für alle interessierten Teilnehmer*innen aus Güstrow übertragen werden.

Insgesamt nahmen über 180 interessierte Teilnehmer*innen an der Veranstaltung teil, die sich aus verschiedenen Regionen von Deutschland, Österreich und Schweiz zugeschaltet haben. Maren Gäde von Schabernack e.V. unterstützte dabei alle Teilnehmer*innen bei der technischen Umsetzung. Die Projektmitarbeiterinnen der LaKo KipsFam Dr. Kristin Pomowski vom Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und Franziska Berthold von der GGP Gruppe Rostock mbH moderierten die Veranstaltung und führten alle Teilnehmer*innen durch das Programm.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde der Trailer des Filmprojektes „Wir sind hier“ der Regisseurin Andrea Rothenburg ausgestrahlt, um auf die allgemeine Situation von Kindern psychisch und/ oder suchtbelasteten Eltern aufmerksam zu machen und die Teilnehmer*innen für das Thema zu sensibilisieren. Danach eröffnete die Ministerin von Mecklenburg-Vorpommern für Soziales, Gesundheit und Sport Stefanie Drese die Veranstaltung. In ihrem Grußwort ging die Ministerin auf die besondere Lebenssituation von Kindern psychisch und suchterkrankter Menschen ein. Sie betonte die Wichtigkeit der Aktivitäten der LaKo KipsFam und beschrieb Handlungsbedarfe im Bereich der Prävention, im Bereich des Austausch zwischen Fachkräften, im Bereich Fortbildung sowie im Bereich der Entwicklung von speziellen Unterstützungsangeboten für diese Zielgruppe. Auch die Leiterin der Bildungsstätte Schabernack e.V. Dr. Susanne Braun begrüßte alle Teilnehmer*innen und wies auf den besonderen Charakter der Veranstaltung hin, der den interprofessionellen Austausch zwischen den verschiedenen regionalen Akteur*innen in der Versorgung von Kindern aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien unterstützt.

Nach den Grußwörtern gab Prof. Dr. Michael Kölch von der Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter an der Universitätsmedizin Rostock im Rahmen eines Fachvortrages einen Einblick in die bundesweite Versorgungssituation von Kindern aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien. Danach berichteten Franziska Berthold und Dr. Kristin Pomowski über die Hintergründe und über die aktuellen Aktivitäten der LaKo KipsFam.

Im Anschluss der Impulsvorträge konnten sich die Teilnehmer*innen in mehreren Markplatzcafés über verschiedene regionale Projekte und Initiativen zur Thematik informieren. Hierzu gehörten:

Nach einer kurzen Pause wurde den Teilnehmer*innen in verschiedenen regionalorganisierten und moderierten Räumen die Möglichkeit gegeben sich über die Thematik von Kindern aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien auszutauschen, sich zu vernetzen und gemeinsam Empfehlungen für eine Verbesserung der Unterstützung in den einzelnen Regionen von Mecklenburg-Vorpommern zu entwickeln. Abschließend gab Juliane Tausch einen Einblick zu den aktuellen Initiativen der Hansestadt Hamburg für Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien. Sie stellte das Projekt A:aufklaren | Expertise & Netzwerk für Kinder psychisch erkrankter Eltern des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes aus Hamburg vor und berichtete über die Projekterfahrungen. Zum Abschluss der Veranstaltung verabschiedeten Dr. Kristin Pomowski und Franziska Berthold die Teilnehmer*innen.

Im Namen der Veranstalter*innen bedanken wir uns bei allen Teilnehmer*innen, Referent*innen und Kooperationspartner*innen für den Austausch sowie für die Unterstützung der Tagung. Die Dokumentation aus den regionalen Arbeitsgruppen und Präsentationen der Vorträge werden allen Interessierten im nächsten Newsletter der LaKo KipsFam zur Verfügung gestellt. Über den unteren Button können Sie den Newsletter abonnieren:

Projektforum Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien am 02. März 2022

Projektforum Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien am 02. März 2022

Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien sind aufgrund der Erkrankung ihrer Eltern in der Entwicklung mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, wodurch ein höheres Risiko entsteht, selbst im erwachsenen Alter eine psychische Erkrankung oder andere soziale oder gesundheitliche Beeinträchtigungen zu entwickeln. Für Eltern mit psychischen Beeinträchtigungen und ihren Kindern sind in Deutschland geeignete niedrigschwellige und multiprofessionelle Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebote noch unzureichend vorhanden.

In Mecklenburg-Vorpommern wurde die aktuelle Situation von Kindern mit psychisch erkrankten Eltern im Rahmen der Landeskoordination Kinder aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien (LaKo KipsFam) 2020 als versorgungsrelevantes Thema aufgenommen. Die LaKo KipsFam fördert die Entwicklung eines koordinierten und vernetzten Unterstützungssystems für psychisch und/ oder suchtbelastete Familien in Mecklenburg-Vorpommern.

Am 02. März 2022 stellt die LaKo KipsFam unter der Moderation von Dr. Kristin Pomowski (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.) und Franziska Berthold (GGP Gruppe Rostock mbH) im Rahmen eines digitalen Projektforums unter anderem ihre Aktivitäten vor. Neben fachlichen Inputs von Prof. Dr. Michael Kölch (Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter an der Universitätsmedizin Rostock) und Juliane Tausch (A:aufklaren | Expertise & Netzwerk für Kinder psychisch erkrankter Eltern) sowie Worldcafés zur Thematik werden eine Vielfalt von Projekten und Arbeitsansätzen zur Unterstützung von Kindern aus psychisch und/ oder suchtbelasteten Familien vorgestellt. Das Projektforum bietet außerdem eine Plattform für Input, Austausch und Diskussion unter den Teilnehmer*innen. Davon ausgehend sollen Ideen und Strategien für die Vernetzung und kooperative Zusammenarbeit entwickelt werden, um betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Eltern besser unterstützen zu können.

Das genaue Programm und die Anmeldemodalitäten sind hier im Veranstaltungsflyer aufgeführt:

Weitere Informationen zu den Aktivitäten der LaKo KipsFam finden Sie hier.